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Der Kampf geht weiter

27.11.2000 | 11:48 Uhr |

Im Kampf um den Standard-Desktop für Linux hat nun auch das Debian Projekt für eine Seite votiert: Mit seinem Beitritt zur GNOME Foundation unterstützt jetzt auch der Anbieter der Debian-Distribution, die ausschließlich aus freier Software besteht, den KDE-Konkurrenten.

Im Kampf um den Standard-Desktop für Linux hat nun auch das Debian Projekt (siehe Glossar) für eine Seite votiert: Mit seinem Beitritt zur GNOME Foundation unterstützt nun auch der Anbieter der Debian-Distribution, die ausschließlich aus freier Software besteht, den KDE-Konkurrenten.

Debian wird damit neben Unternehmen wie Compaq, Hewlett-Packard, IBM, Red Hat, Sun Microsystems, Turbolinux, VA Linux sowie der Free Software Foundation im sogenannten Advisory Board der Foundation sitzen. Die GNOME Foundation wurde im August diesen Jahres gegründet, um GNOME (GNU Network Object Model Environment) als Standard-Desktop für Linux durchzusetzen.

Die Desktop-Alternative KDE (siehe Glossar) hatte noch im August betont, es werde keinen Konkurrenzkampf um den Standard-Desktop geben, sondern nur gleichberechtigte Alternativen. Allerdings wurde erst in diesem Monat die KDE-League gegründet, womöglich als Gegenpol zur GNOME-Foundation.

In Europa hat bislang allerdings KDE die Nase vorn: Hier dürfte es die am meisten verwendete grafische Benutzeroberfläche für Linux sein. (PC-WELT, 27.11.2000, lmd)

PC-WELT Special: Linux

KDE-League gegründet (PC-WELT Online, 16.11.2000)

KDE 2.0: Kaufen oder Gratis herunterladen? (PC-WELT Online, 09.11.2000)

Gratis-Download: KDE 2.0 (PC-WELT Online, 25.10.2000)

Kampf um den Linux-Desktop? (PC-WELT Online, 01.09.2000)

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