Das Angebot: Dieses Angebot ist bislang vor allem in den USA bekannt, kommt aber langsam auch in Europa in Mode. Sie sollen sich mit Ihren Adressdaten bei einem Dienst anmelden - Postfach-Adressen sind zumeist nicht erlaubt - und werden mit Online-Werbung beliefert. Nach der Anmeldung werden Sie aufgefordert, Mailadressen Ihrer Freunde, Bekannten und Kollegen anzugeben, denen Sie quasi den Dienst empfehlen und ebenfalls die Anmeldung nahe legen.
In Aussicht gestellt wird Ihnen ein hochwertiges technisches Gerät, etwa ein Gratis-Handy oder ein MP3-Player im Wert von mehreren hundert Euro. Das bekommen Sie, wenn sich eine bestimmte Zahl Ihrer Freunde und Kollegen auf Ihre Werbung hin ebenfalls bei dem Dienst anmeldet.
Das steckt dahinter: Auch hier geht's ums Datensammeln - in der Regel sogar ganz offensichtlich. Sie melden sich für einen Dienst an und stimmen zu, kostenlose Verbraucherinformationen, sprich Werbung zu bekommen. Gleichzeitig werben Sie weitere Interessenten für den Dienst in einer Art Schneeballsystem. Nach einer festgelegten Anzahl von Anmeldungen, die Sie generiert haben, bekommen Sie tatsächlich die versprochene Ware.
Der Haken dabei: Die Zahl der zu werbenden Personen ist sehr hoch, so dass viele die nötige Zahl nicht erreichen. Außerdem bezahlen die Firmen für die generierten Adressen Geld bezahlen - dadurch rechnet sich das System vor allem für denjenigen, der es betreibt. Dass einige Ihrer Freunde und Kollegen es wenig lustig finden könnten, wenn Sie deren Mailadresse irgendwo eintragen, ist ein weiterer Grund, von einer solchen Site die Finger zu lassen.
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