Das Angebot: Das Angebot ist ein Klassiker der Werbung - Sie bekommen etwas gratis - zum Beispiel einige SMS, die Sie übers Internet verschicken dürfen. So etwas kostet im Internet nur etwas Zeit und man geht scheinbar kein Risiko ein.
Das steckt dahinter: In vielen Fällen geht es darum, an "qualifizierte Adressen" zu kommen, also an Adressen, die dann weiterverkauft werden. Wenn Sie sich irgendwo eintragen, tun Sie dies in der Regel mit einer Mail-Adresse, die auch abgerufen wird. Vielleicht werden Sie auch noch gefragt, für welche Themen Sie sich interessieren, welches Auto Sie fahren oder wie alt Sie sind. All diese Daten sind für Firmen bares Geld wert.
Achten Sie darauf, ob Sie irgendwo der Weiterverwendung Ihrer Daten, etwa für "Informationen der Partner der Firma" zustimmen und de-aktivieren Sie diesen Punkt nach Möglichkeit. Übrigens werden seriöse Unternehmen Ihre Adressen ohne Ihre Zustimmung nicht weitergeben.
Tipp: Um nachvollziehen zu können, über welchen Weg ein Ihnen unbekanntes Unternehmen an Ihre Adresse gekommen ist, können Sie einfach einen zweiten Initial an Ihren Vornamen hängen, etwa Thomas A. Müller. Wenn Sie jetzt für solche Fälle jeweils einen anderen Buchstaben verwenden und eine Liste führen, sehen Sie genau, welche Firmen Ihre Adressen weiterverkauft - Sie werden überrascht sein.
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