Nicht betroffen von der Produktaktivierung sind Volumenlizenzverträge. Für Windows XP OEM-Versionen, die vorinstalliert auf Rechnern ausgeliefert werden, bietet Microsoft die Möglichkeit, werkseitig eine Vorinstallierung vorzunehmen. Dem Kunden wird in diesem Fall die Aktivierung abgenommen. Microsoft schätzt, dass 80 Prozent aller Rechner mit einer Voraktivierung an die Kunden ausgeliefert werden.
Nach dem Auswechseln einzelner Hardware-Komponenten des PCs soll keine Aktivierung erforderlich sein. Das gilt auch für das Auswechseln der Hauptplatine, solange die neue Hauptplatine zur originalen, vom OEM hergestellten Computerausrüstung gehört und das "richtige" BIOS beibehalten wird. Die Aktivierung des Windows XP OEM funktioniert nämlich auf Informationen, die im BIOS des OEM-Rechners gespeichert sind.
In allen anderen Fällen, in denen die BIOS-Daten nicht mehr übereinstimmen, muss Windows XP innerhalb von 30 Tagen aktiviert werden. Die Vorgehensweise ist dabei die selbe wie beim Kauf einer einzelnen Vollversion im Handel.
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