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Delta Airlines startet zweiten RFID-Test für Gepäckstücke

02.04.2004 | 13:26 Uhr |

Die Fluggesellschaft Delta Airlines hat am Donnerstag einen zweiten Testlauf zur Nachverfolgung verloren gegangener Gepäckstücke per RFID-Tags gestartet. Ziel ist es, die Quote der wieder gefundenen Koffer von 96,7 auf 99,9 Prozent zu erhöhen.

Die Fluggesellschaft Delta Airlines hat am Donnerstag einen zweiten Testlauf zur Nachverfolgung verloren gegangener Gepäckstücke per RFID-Tags gestartet. Ziel ist es, die Quote der wieder gefundenen Koffer von 96,7 auf 99,9 Prozent zu erhöhen.

Laut Unternehmen erfolgt der 30-tägige Test mit allen Gepäckstücken, die auf der täglichen Route von Jacksonville nach Atlanta aufgegeben werden. Dabei werden rund 20.000 Tags des Unternehmens Alien Technology sowie 20.000 Tags von Matrics zum Einsatz kommen.

Die auf den Tags gespeicherten Informationen umfassen die Flugnummer, den Passagiernamen und die so genannte "license plate". Bei letzterem handelt es sich um eine Seriennummer, die das Tag selbst identifiziert.

Im ersten Test stellte die Airline Schwierigkeiten beim Auslesen der Daten fest, wenn die Gepäckstücke in Metallcontainern verladen waren. Dieses Problem soll nun durch eine verbesserte Beladungstechnik gelöst werden. So wurden die hierfür zuständigen Mitarbeiter des Flughafens angewiesen, beim Beladen dafür Sorge zu tragen, dass die Tags nicht mit den Metallwänden in Berührung kommen, da dies die Funkleistung stört.

Der Einsatz der RFID-Tags soll vor allem die Kosten für das Aufspüren von Gepäckstücken senken. Genaue Zahlen wollte Delta Airlines zwar nicht mitteilen, doch wende das Unternehmen derzeit einen zweistelligen Millionenbetrag für das Widerauffinden von jährlich 800.000 Koffern auf. Pro Jahr werden 70 Millionen Gepäckstücke durch Delta Airlines abgefertigt.

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