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Dell geht neue Wege: Notebook mit Desktop-CPU

22.07.2002 | 17:23 Uhr |

Ganz entgegen dem allgemeinen Branchen-Trend verzeichnen die Hersteller von Notebooks wachsende Umsatzzahlen. Besonders Consumer-Geräte erfreuen sich steigender Beliebtheit. Von diesem Kuchen will sich jetzt auch Dell ein Stück abschneiden und bringt mit dem SmartPC 250N sein erstes Notebook mit Desktop-Prozessor auf den Markt.

Ganz entgegen dem allgemeinen Branchen-Trend verzeichnen die Hersteller von Notebooks wachsende Umsatzzahlen. Besonders Consumer-Geräte erfreuen sich steigender Beliebtheit. Von diesem Kuchen will sich jetzt auch Dell ein Stück abschneiden und bringt mit dem SmartPC 250N sein erstes Notebook mit Desktop-Prozessor auf den Markt.

Bisher arbeiteten in den Notebooks von Dell nur speziell für den mobilen Einsatz entwickelte Prozessoren. Der relativ langen Akkulaufzeit und dem niedrigen Lüfter-Geräusch stehen bei Mobile-CPUs allerdings die vergleichweise hohen Kosten entgegen. Bei Business-Geräten spielt dies keine so große Rolle, hier zählt vor allem die Akkulaufzeit. Anders bei Produkten für private Anwender, für die der Preis ein wichtiges Kauf-Argument ist.

Deshalb verbauen viele Hersteller von Consumer-Notebooks preiswerte herkömmliche Desktop-Prozessoren anstelle der kostspieligeren Mobile-CPUs. Auf diesen Markt, auf dem sich unter anderem der österreichische Hersteller Gericom tummelt, drängt jetzt auch Dell verstärkt und stellt deshalb sein erstes Notebook mit einer Desktop-CPU vor.

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