25016

Dell: Die ersten drei Ubuntu-PCs sind verfügbar - wieviel spart man wirklich?

25.05.2007 | 13:25 Uhr |

Dell hat den Startschuss für den Verkauf der ersten Ubuntu-PCs gegeben. Die Rechner werden seitens Dell inklusive Ubuntu 7.04 ausgeliefert.

Dell hat die Verfügbarkeit der ersten drei Ubuntu-PCs verkündet. Die Rechner - zwei Desktop-PCs (Dimension E520N, XPS 410N) und ein Notebook (Inspiron E1505N) - werden seitens Dell inklusive Ubuntu 7.04 als Betriebssystem ausgeliefert.

Potentielle Käufer haben damit nunmehr drei Auswahlmöglichkeiten: Sie können die Rechner ohne Betriebssystem, mit Windows oder Ubuntu erwerben. Auf der Bestellseite für die Ubuntu-Rechner sind ein PC und das Notebook für 599 US-Dollar und der zweite Rechner für ab 849 US-Dollar verfügbar. Bei den Desktop-PCs kommt jeweils ein Intel Core 2 Duo E4300 (1,8 GHz) zum Einsatz.

Wieviel spart man, wenn man zu den Ubuntu-Versionen kauft? Wenig, wie ein genauerer Blick in den Online-Shop von Dell zeigt:

Der XPS 410N inklusive Ubuntu 7.04 kostet 849 Dollar. Ein Blick in den US-Shop von Dell zeigt, dass ein Rechner mit Windows Vista Home Premium, den man sich exakt so wie den Ubuntu-PC konfiguriert, 899 Dollar kostet. Ersparnis: 50 Dollar.

Der Dimension E520N kostet Windows Vista Home Premium 679 Dollar. Hier spart man also 80 Dollar. Aber: Bei der Vista-Version steckt ein anderer integrierter Grafikchip (Intel Graphics Media Accelerator X3000), als bei der Ubuntu-Version (Intel Graphics Media Accelerator 950). Bei beiden Modellen lässt sich alternativ die Grafikkarte Nvidia Geforce 7300 LE 256MB Turbocache auswählen. Bei der Vista-Variante erhöht sich dadurch der Preis auf 729 Euro und bei der Ubuntu-Version auf 649 Euro. Die Differenz von 80 Dollar bleibt also.

Wie viel günstiger das Ubuntu-Notebook ist, lässt sich nicht so leicht sagen: Das Inspiron E1505 ist mit Windows Vista Home Premium für 699 US-Dollar erhältlich und damit auf den ersten Blick 100 US-Dollar teurer als die Ubuntu-Version - es stecken dafür aber 512 MB mehr Speicher drin. Stockt man auch das Ubuntu-Notebook auf 1 GB auf, zahlt man 649 Dollar - die Preisersparnis beträgt also 50 Dollar .

Anzumerken bleibt allerdings, dass laut Angaben von Dell die Hardware-Komponenten der Ubuntu-Rechner auf Linux abgestimmt sind.

Wer für Ubuntu zusätzlichen Support wünscht, zahlt 65 Dollar für 30 Tage, 125 Dollar für den einjährigen Basic-Support oder 275 Dollar für den einjährigen Standard-Support. Alternativ bietet Dell Linux-Anwendern über das neue Linux-Form die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.

Mit den Ubuntu-PCs will Dell Linux-Fans ansprechen. Die Wahl fiel mit Ubuntu 7.04 auf die Linux-Version, die auch Michael Dell persönlich auf seinem Notebook einsetzt. Auf der Dell-Site Ideastorm.com hatte Dell Wünsche der Anwendern gesammelt und auch gefragt, welches Linux sie bevorzugen.

Dell: Weitere Details zu den PCs mit Ubuntu 7.04

0 Kommentare zu diesem Artikel
25016