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Dell: Abkehr vom Direktgeschäftsmodell in China?

28.07.2006 | 00:00 Uhr |

Gibt Dell in China das Direktgeschäft auf? Das fragt sich die Notebook-Industrie, nachdem mehrere Dell-Produkte in chinesischen Ladengeschäften gesichtet wurden. China ist mit 1,306 Milliarden Menschen immerhin potenziell der größte Markt der Welt.

Gibt Dell in China das Direktgeschäft auf? Das fragt sich die Notebook-Industrie, nachdem mehrere Dell-Produkte in chinesischen Ladengeschäften gesichtet wurden. China ist mit 1,306 Milliarden Menschen immerhin potenziell der größte Markt der Welt.

In manchen chinesischen Retail-Ketten gibt es sogar ganze Stände, Kioske oder Elebniszentren mit Produkten unter der Marke Dell (auf Chinesisch Dai'er).

Auf die Frage, ob das die Abkehr vom Direktgeschäft bedeute, verneinte dies Steve Felice, Vice President von Dell in Ostasien. Ihm zufolge gelangten Dell-Produkte ohne Autorisierung im chinesischen Handel auf.

Dell versuche den Kunden beizubringen, dass der Kauf im chinesischen Channel mit keiner Garantie einhergehe, dass die Produkte original von Dell stammten, so Felice.

Auch in Deutschland gibt es nicht nur online etliche Händler, die Dell-Produkte im Angebot haben. In Distributionskreisen wird Dells Festhalten am Direktgeschäft daher längst als Farce gesehen.

Gerade erreichen uns Nachrichten, dass Dell in Dallas den ersten eigenen Retail-Store eröffnet hat. (kh)

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