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Defragmentierung spart Geld

10.07.2000 | 20:07 Uhr |

Unternehmen könnten jedes Jahr sechs Milliarden Dollar an Hardware-Erweiterungen einsparen, wenn die Anwender regelmäßig ihre Festplatten defragmentieren würden. Obwohl die nötigen Tools inzwischen bei fast jedem gängigen Betriebssystem zur Standardausstattung zählen, werden sie offenbar nur von wenigen Anwendern regelmäßig genutzt.

Unternehmen könnten jedes Jahr sechs Milliarden Dollar an Hardware-Erweiterungen einsparen, wenn die Anwender regelmäßig ihre Festplatten defragmentieren würden. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von IDC in einer aktuellen Studie.

Obwohl die nötigen Tools inzwischen bei fast jedem gängigen Betriebssystem zur Standardausstattung zählen, werden sie offenbar nur von wenigen Anwendern regelmäßig genutzt. "Die Defragmentierung ist eine von den Funktionen, von denen die meisten Leute nichts wissen", sagt IDC-Analyst Steve Widen.

Bei der Defragmentierung wird die Festplatte "aufgeräumt", so dass alle Dateien wieder am Stück vorliegen. Denn beim Löschen einer Datei entsteht auf einer Festplatte jedes Mal eine "Lücke", in die eine neue Datei geschrieben wird. Ist die Datei größer als die Lücke, so wird der Rest an anderer Stelle abgelegt: Die Datei wird fragmentiert (zerteilt), was den Zugriff verlangsamt. Häufige Zugriffe bremsen dann zunehmend die Gesamtleistung eines Systems.

Unter Windows finden Sie das Defragmentierungs-Tool im Startmenü unter "Zubehör, Systemprogramme". Weitere Werkzeuge können Sie sich aus unserem Download-Bereich herunterladen. (PC-WELT, 10.07.2000, he)

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