22.07.2006, 14:32

Denise Bergert

Defragmentierung gegen "Computerkrebs"

Fragmentierung stellt im Gegensatz zu Viren und Spyware eine schleichende Bedrohung für Computer und Netzwerke auf Windows-Basis dar.
In allen Windows-Rechnern lauert ein verstecktes Problem, das ohne entsprechende Gegenmaßnahme zur Erlahmung oder Zerstörung eines jeden Systems führen kann. Die sogenannte Fragmentierung ist die Streuung von Information über die Festplatte in nicht miteinander verbundenen Teilen. Dies tritt auf, da beim Schreiben von Informationen auf die Festplatte nicht alle Dateien exakt zusammen abgelegt werden können. Ist die zu speichernde Datei zu groß, um sie an einer Stelle abzulegen, teilt sie das System kurzerhand auf.
Führt der Nutzer jedoch nur selten eine Defragmentierung durch, resultiert dies in einer Verstopfung des Systems mit Datenteilen. Die Symptome zeigen sich zuerst in Form von niedrigerer Leistung, immer länger dauernden Hochfahrzeiten und langsameren Ladezeiten für Programme. Weiterhin kann das Problem zu häufigen Abstürzen führen, welche wiederum im schlimmsten Fall zur kompletten Abschaltung des Systems führen können.
Gleiches gilt für Netzwerke und Server auf denen große Informationsmengen gespeichert und verarbeitet werden. Dabei führt ein Totalabsturz zu wesentlich höheren Verlusten. Um Fragmentierung zu vermeiden, sollten Windows-Benutzer auf die regelmäßige Anwendung eines Defragmentierungsprogramms zurückgreifen. Damit werden alle Datenteile zusammengelegt. Folglich braucht der Lese- und Schreibkopf nicht mehr so viel Zeit, um ein Programm zu starten und die Ladezeiten werden verkürzt.
Das Angebot an Defragmentierungssoftware ist groß. Viele Hersteller bieten jedoch kostenfreie Downloads an, welche erst getestet werden können. Einige davon finden Sie auch in unserem Download-Bereich.
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