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Defizite beim Multiprojekt-Management kosten Geld

15.05.2007 | 11:10 Uhr |

Viele Unternehmen tappen in die Komplexitätsfalle, so eine Studie der Ropardo AG.

In den meisten Unternehmen sind sowohl die Zahl als auch der Umfang der Projekte über die vergangenen Jahre hinweg deutlich gewachsen. Das bestätigten drei Viertel der 447 befragten IT-Manager in einer Erhebung des Beratungsunternehmens Ropardo AG , Leverkusen.

Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer äußerte in diesem Zusammenhang die Befürchtung, dass mit steigender Komplexität die Gefahr des Scheiterns von Einzelprojekten überproportional zunehme. Ein weiteres Drittel geht von einer parallel verlaufenden Risikokurve aus.

Um diese Gefahr zu bannen, empfiehlt Ropardo den Einsatz von Tools und Methoden für das Multiprojekt-Management (hierzu siehe beispielsweise auch das Thema Programm-Office ). Doch in dieser Beziehung hat mindestens jedes zweite Unternehmen – eigener Einschätzung zufolge – "deutlichen" Nachholbedarf, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Ein Viertel der Befragten bezeichnete sein Multiprojekt-Management als "ausreichend", aber nicht optimal.

Wegen der "stetig wachsenden Schere" zwischen den immer zahl- und umfangreicheren Einzelvorhaben auf der einen sowie dem unzureichenden Management des Gesamtportfolios auf der anderen Seite prognostiziert Ropardo-Vorstand Axel Brand den ineffizienten Einsatz der Ressourcen sowie mangelhafte Qualität und Termintreue: "Das führt unter dem Stich regelmäßig zu einer deutlichen Verteuerung der betreffenden IT-Vorhaben". (qua)

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