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Sony-Hacker hacken auch FBI-nahe Einrichtung und Nintendo

06.06.2011 | 15:42 Uhr |

Die Hackergruppe LulzSec hat ihre erfolgreichen Angriffe auf die Webseiten und Server bekannter Unternehmen und Einrichtungen fortgesetzt und deren Websites verunstaltet. Nach dem erneuten Einbruch bei Sony erwischte es jetzt auch den Sony-Konkurrenten Nintendo.

Lulzsec hatte in der Vergangenheit bereits die Seiten von U.S. PBS Television und Fox.com angegriffen. Letzten Freitag griffen die Hacker dann Sony an. Genauer gesagt die Server, auf denen die Sony Pictures Entertainment-Websites laufen . Der Sony-Konzern wurde damit erneut Opfer einer Hackerattacke. Dabei haben die Hacker nach eigenen Angaben unverschlüsselte Informationen von über einer Million Personen erbeutet.

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Am Wochenende wurde bekannt, dass auch der Sony-Konkurrent Nintendo angegriffen wurde. LulzSec attackierte Nintendos US-Server bereits vor einigen Tagen . Dabei konnten die Hacker aber keine Kundendaten erbeuten, wie Nintendo in einer Stellungnahme am Sonntag mitgeteilt hat. Aus einem einfachen Grund: Die betroffenen Server hätten keine Kundendaten enthalten. Zwar sei es den Angreifern gelungen, eine Datei vom Server zu entwenden, doch sei dadurch niemand geschädigt worden. Nintendo habe das Leck bereits geschlossen. Bei der erbeuteten Datei handelt es sich offensichtlich um die Konfigurationsdatei für den Apache-Webserver von Nintendo .

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Danach nahmen die Hacker von LulzSec eine nicht gewinnorientierte Einrichtung ins Visier, die eng mit der US-Bundespolizei FBI zusammenarbeitet. Und zwar die Seite von InfraGard Atlanta . Damit wollten die Hacker dagegen protestieren, dass die US-Regierung Hacking künftig als eine Kriegshandlung ansehen und dementsprechend reagieren wolle. Die Website von InfraGard Atlanta war einige Zeit nicht erreichbar und befindet sich im Moment „under construction“. LulzSec erbeutete nach eigenen Angaben um die 180 Login-Daten, die alle in irgendeiner Weise mit dem FBI in Verbindung stehen sollen.

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