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Dauer-Nutzung des PCs erhöht nicht das Risiko für Karpaltunnelsyndrom

13.06.2001 | 11:59 Uhr |

Häufiges Arbeiten am Computer erhöht angeblich nicht das Risiko des Karpaltunnelsyndrom. Zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst veröffentlichte Studie. Bei dem Karpaltunnelsyndrom können unter anderem "Schmerzen bei Haltearbeit der Hand", "Ungeschicklichkeit und Schwäche der Hand" sowie "Schwierigkeiten bei Fein-und Spitzgriff" auftreten.

Häufiges Arbeiten am Computer erhöht angeblich nicht das Risiko des Karpaltunnelsyndrom . Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Mayo Clinic Scottsdale.

Bei dem Karpaltunnelsyndrom können unter anderem "Schmerzen bei Haltearbeit der Hand", "Ungeschicklichkeit und Schwäche der Hand" sowie "Schwierigkeiten bei Fein-und Spitzgriff" auftreten.

Für die Studie der Mayo Clinic Scottsdale wurden knapp 260 Personen befragt, die bis zu sieben Stunden täglich vor PCs verbringen. Über die ausgewerteten Rückmeldungen und weitergehende medizinische Untersuchungen konnte in nur 9 Fällen das Karpaltunnelsyndrom festgestellt werden. Laut Angaben der Autoren der Studie deckt sich diese Anzahl der Erkrankungen in etwa mit der in der "normalen" Bevölkerung vorgefundenen Häufigkeit des Karpaltunnelsyndroms.

Trotz dieses positiven Ergebnisses kann aber noch keine Entwarnung gegeben werden: Einerseits muss das Ergebnis durch andere Studie bestätigt werden. Andererseits gibt es noch viele andere Bereiche, in denen Computeranwender über Schmerzen klagen, etwa im Nacken- und Rückenbereich. Außerdem wurden in der Studie nicht alle im Handbereich auftretenden Schmerzen berücksichtigt.

Demnach leiden etwa 30 Prozent der Befragten noch unter anderen Beschwerden im Handbereich - einige verspürten beispielsweise ein "Kribbeln in den Händen". Keine dieser Beschwerden wird aber von der Klinik als "serious illness" gewertet.

Eine der Forderungen lautet daher auch weiterhin, einen möglichst ergonomischen Arbeitsplatz zu schaffen. Weitere Details zur Studie der Mayo Clinic Scottsdale können Sie hier nachlesen.

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