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Digitale Fotos sind oft unzureichend gesichert

17.03.2008 | 15:11 Uhr |

Erinnerungen, die auf Fotos festgehalten wurden, sind oft unersetzliche Schätze. Umso wichtiger ist der Schutz dieser Fotos, ganz besonders wenn es sich um digitale Aufnahmen handelt. Doch einer neuen Umfrage zufolge steht es um die Datensicherheit bei Digitalfotos nicht zum Besten.

Private Fotos gehören zu den Daten auf dem Computer, die Nutzern am meisten am Herz liegen. Doch laut einer kürzlich von Western Digital in Auftrag gegebenen Studie tun sie erstaunlich wenig dagegen, diese dauerhaft zu sichern.

In der Befragung gaben 30 Prozent der befragten PC-Besitzer an, durchschnittlich über 1000 Bilder auf ihrem Rechner gespeichert zu haben. Von diesen Fotos wird weniger als ein Viertel ausgedruckt oder entwickelt. Dies ist zumindest die Aussage von 75 Prozent der Teilnehmer. Was aber geschieht mit den restlichen Bildern?

13 Prozent erstellen nie und 43 Prozent höchstens zweimal im Jahr ein Backup davon. Dieses Ergebnis ist überraschend, da fast 40 Prozent der PC-Nutzer schon einmal die Erfahrung eines Festplattencrashs gemacht haben. 35 Prozent der Sicherungsmuffel unter den Teilnehmern gaben an, dass sie kein Backup ihrer Daten machen, da sie schlichtweg nicht wissen wie. 19 Prozent halten Datensicherung für unwichtig und weiteren 19 Prozent ist das mehrfache Speichern zu aufwändig.

Frauen zeigen sich hier als technisch weniger versiert - 43 Prozent wissen nicht, wie sie ihre Fotos und Dokumente vor Verlust schützen können, im Vergleich zu 23 Prozent bei den Männern. Bei Männern hingegen ist die Faulheit mit 27 Prozent der Hauptgrund für die mangelhafte Datensicherung.

Western Digital beauftragte das belgische Unternehmen InSite Consulting mit der Studie, für die 2027 Personen in Deutschland, Frankreich, England, Italien und Spanien zwischen 18 und 64 Jahren befragt wurden.

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