71614

Kingston-USB-Stick kommt mit Komplettverschlüsselung

02.10.2008 | 13:13 Uhr |

Um möglichem Datenverlust und -diebstahl vorzubeugen, hat der Speicherspezialist Kingston Technology einen USB-Stick mit verschiedenen Sicherheitsstandards entwickelt.

Um sensible Daten bei sich tragen zu können, setzt Kingston auf ein verschlüsseltes Gerät. Vertrauliche Daten werden mit einer Komplettverschlüsselung geschützt. Das Gerät verwendet eine 256-Bit-Ad-hoc-Verschlüsselung mit strengen Passwortregeln und Sperrmechanismen, um ungewollten bzw. unbefugten Zugriff bei Diebstahl oder Verlust des Sticks zu verhindern.

Der DataTraveler Secure Privacy, verpackt in ein robustes Gehäuse aus titanbeschichtetem Edelstahl, "enthält keinen öffentlichen Bereich, in dem Daten gefährdet wären", schreibt das Unternehmen. Zudem soll der Stick sogar wasserdicht sein. Abseits der Schutzmechanismen weist der Stick bei Speicherkapazitäten von bis zu acht Gigabyte eine Lese- von 24 und eine Schreibgeschwindigkeit von zehn Megabyte pro Sekunde vor.

Den Datensicherheitsexperten bei Clearswift zufolge liegt die häufigste Ursache von verlorenen Informationen beim Verlust von Wechseldatenträgern und mobilen Geräten wie CDs, externen Festplatten, USB-Sticks, Magnetbändern oder Laptops. Der Großteil der Betroffenen ziehe es darüber hinaus vor, den Datenverlust aufgrund des drohenden Image-Schadens erst gar nicht zu melden. Um mögliche Folgeschäden aufgrund von Datenverlust zu verhindern, arbeiten Industrie und Dienstleister an einer Reihe von Lösungen und Schutzmaßnahmen.

Der e-Security-Spezialist netcos etwa bietet mit ReBack ein Remote Backup Service an. Vertrauliche Daten werden lokal hochgradig verschlüsselt, um sie über eine Datenleitung zu transportieren und in einem Rechenzentrum abzulegen. Dadurch können die Daten nur mit einem persönlichen Schlüssel ausgelesen werden. Hardwarefehler, Diebstahl oder menschliches Versagen könnten so ausgeschlossen werden, betont der Anbieter. (pte)

0 Kommentare zu diesem Artikel
71614