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Suchmaschine Ixquick speichert keine IP-Adressen mehr

29.01.2009 | 15:29 Uhr |

Die Meta-Suchmaschine Ixquick verzichtet nun gänzlich auf das Speichern der IP-Adressen von Nutzern. Der Google-Konkurrent hebt sich damit klar von anderen Suchmaschinen ab und wurde dafür mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Meta-Suchmaschine Ixquick wurde bereits im Juli 2008 mit dem European Privacy Seal ausgezeichnet, da sie im Gegensatz zu anderen Suchmaschinenbetreibern die IP-Adressen der Nutzer nur maximal 48 Stunden speicherte. Für die Reduzierung der Speicherdauer auf 0 bekam Ixquick jetzt die Bestnote bei der Datensparsamkeit.

Suchmaschinen wie Google speichern für gewöhnlich den Zeitpunkt des Zugriffs, Suchbegriffe, besuchte Webseiten und die IP-Adresse des Nutzers, mit der sich dieser identifizieren lässt. Meist bleiben diese Daten für einen langen Zeitraum gespeichert. „Viele Suchmaschinen verwerten diese Angaben bereits in großem Umfang für geschäftliche Zwecke. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis diese Daten auch missbraucht werden," ist sich der Ixquick-Manager Alexander Van Eesteren sicher.

Über Ixquick sucht der Nutzer in 15 internationalen und lokalen Suchmaschinen gleichzeitig, wobei Ixquick angeblich keinerlei persönliche Daten mit den jeweiligen Suchmaschinen austausche. Neben der Standard- und Bildersuche, gibt es auch eine Adresssuche (Internationales Telefonverzeichnis) und eine Video-Suche. Die Anzahl der Sterne hinter dem Suchergebnis gibt Auskunft darüber, wie viele Suchmaschinen das Ergebnis als eines der zehn besten Ergebnisse einstufen.

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