128354

McAfee startet Spam-Experiment

31.03.2008 | 12:55 Uhr |

Wir groß ist die Bedrohung durch Spam wirklich? Wie gefährlich ist es, im Internet mit unzureichend geschützten Geräten zu surfen? Dies und mehr wollen die Sicherheitsspezialisten von McAfee anhand eines Experiments klären.

Heute ist der Startschuss zu einem weltweiten Spam-Experiment gefallen. Der Antivirenhersteller McAfee hat hierzu Probanden aus Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Spanien und den USA mit neuen Mail-Adressen und Notebooks ohne Spamschutz ausgestattet. Die Teilnehmer sollen nun in den kommenden dreißig Tagen im Internet surfen, einkaufen und sich für Werbeaktionen anmelden.

Die Ergebnisse des Tests sollen dabei helfen, den "kriminellen Missbrauchs des Mediums quantitativ einzuschätzen", erklärte McAfee. "Spam ist mehr als ein Ärgernis", betont McAfee-Technikvorstand Christopher Bolin. "Cyberpiraten greifen damit sensible Personen- und Geschäftsdaten ab." Dabei würden die Täter ihre Opfer zunehmend in der jeweiligen Landessprache anschreiben, was das Erkennen von Spam - gerade für unerfahrene Anwender - zunehmend erschwert.

Ab dem 1. April veröffentlichen die Teilnehmer des Experiments ihre Erfahrungen in einem Weblog von McAfee .

0 Kommentare zu diesem Artikel
128354