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Löschung von Häusern aus Google Street View & Co. wird einfacher

26.10.2012 | 05:01 Uhr |

Google, Microsoft und Nokia wollen das Unkenntlich machen von Personen und Häusern in Geodaten-Diensten wie Google Street View in Deutschland vereinfachen.

Geodaten-Dienste wie Google Street Views stießen bei ihrer Einführung vor allem bei deutschen Datenschützern auf Widerstand. Im Verein Selbstregulierung Informationswirtschaft haben sich Unternehmen wie Deutsche Telekom, Google, Panolife, Deutsche Post, Microsoft, Nokia und Encourage Directories zusammengeschlossen, um auf die Bedenken der Internet-Nutzer zu reagieren.

Über die neue Website geodatendienstekodex.de werden alle in Deutschland vertretenen Geodaten-Dienste gesammelt und in einer Liste angezeigt. Mit der Eingabe von Wohnort, Straße und Hausnummer können Internet-Nutzer prüfen, in welchem der Online-Services ihr Grundstück fotografiert wurde. Werden entsprechende Bilder gefunden, kann per Widerspruch die Unkenntlichmachung von Personen, Fahrzeugen oder Häusern angefordert werden. Hierfür bietet die Website ein PDF-Formular, was ausgefüllt, gedruckt und an den jeweiligen Kartendienst-Anbieter gesendet werden kann.

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Weiterhin finden Internet-Nutzer auf geodatendienstekodex.de ein allgemeines Online-Beschwerdeformular, mit dem Verstöße gegen den Datenschutz-Kodex des Vereins gemeldet werden können. Das Internet-Portal versteht sich als zentrale Anlaufstelle für Datenschutz bei Geodatendiensten. Geführt werden hier unter anderem Microsofts Bing Streetside und Googles Street View. Neben der Möglichkeit zum Widerspruch, erklärt die Website auch die Funktionsweise der einzelnen Services und klärt Nutzer über ihre Rechte auf.

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