Amazons Silk Browser
Datenschützer kritisieren Amazon-Browser Silk
Zwar kommen die Datenschützer abschließend auf keine katastrophale Bilanz, attestieren dem Amazon-Browser Silk aber trotzdem gravierende Mängel im Datenschutz.
Ende letzten Monats stellte Amazon den Browser Silk für das Kindle Fire-Tablet vor. Das Tablet kann für 199 Dollar (etwa 145 Euro) bei Amazon vorbestellt werden, Verkaufsstart ist Mitte November - vorerst nicht in Deutschland. Amazons Browser speichert Surf-Daten, unter anderem auch URLs, in der Cloud und komprimiert ausgesuchte Elemente einer Internetseite vor dem Seitenaufruf. Weil dann weniger Daten übertragen werden müssen, soll Silk schneller als andere mobile Browser sein, heißt es bei PCWorld.
Die US-Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) beschäftigt sich mit Bürgerrechten im Internet und untersuchte Silk. Sie ist teils zufrieden, teils nicht. „Wir sind jetzt mit vielen Dingen zufrieden, die uns zunächst beunruhigten. Aber wir haben trotzdem noch einige ernsthafte Bedenken zur Privatsphäre.“, lautet das Urteil des EFF-Mitarbeiters Dan Auerbach.
Die besten Android-Tablets
Android-Top-Tablets: Samsung Galaxy Tab 10.1
Leichter als das iPad 2 und fast genauso elegant, aber auch mit genauso wenig Anschlüssen. Bildschirm und Akkulaufzeit sind nicht ganz so gut wie beim Apple-Tablet, dafür versteht das Galaxy Tab 10.1 mehr Videoformate (aktueller Straßenpreis: rund 550 Euro).
Leichter als das iPad 2 und fast genauso elegant, aber auch mit genauso wenig Anschlüssen. Bildschirm und Akkulaufzeit sind nicht ganz so gut wie beim Apple-Tablet, dafür versteht das Galaxy Tab 10.1 mehr Videoformate (aktueller Straßenpreis: rund 550 Euro).
Android-Top-Tablets: Motorola Xoom
Das Xoom punktet mit USB, HDMI und Kartenleser. Bei der Akkulaufzeit kommt es ans iPad 2 hin, nicht aber beim Gewicht (aktueller Straßenpreis: rund 470 Euro)
Das Xoom punktet mit USB, HDMI und Kartenleser. Bei der Akkulaufzeit kommt es ans iPad 2 hin, nicht aber beim Gewicht (aktueller Straßenpreis: rund 470 Euro)
Android-Top-Tablets: LG Optimus Pad V900
Als einziges Tablet verfügt das LG Optimus über eine 3D-Kamera. Mehr Sinn macht aber sein heller Bildschirm und seine USB- und HDMI-Anschlüsse, ein Kartenleser fehlt aber (aktueller Straßenpreis: rund 675 Euro).
Als einziges Tablet verfügt das LG Optimus über eine 3D-Kamera. Mehr Sinn macht aber sein heller Bildschirm und seine USB- und HDMI-Anschlüsse, ein Kartenleser fehlt aber (aktueller Straßenpreis: rund 675 Euro).
Android-Top-Tablets: Sony Tablet S
Mit vielen Apps und Zusatzfunktionen wie Fernbedienung wertet Sony das Tablet auf, das sich auch äußerlich von den meisten Tablets unterscheidet. Weitere Pluspunkte: die flüssige Bedienung und der helle Bildschirm, ein Minus gibt's für die mäßige Akkulaufzeit (aktueller Straßenpreis: rund 480 Euro).
Mit vielen Apps und Zusatzfunktionen wie Fernbedienung wertet Sony das Tablet auf, das sich auch äußerlich von den meisten Tablets unterscheidet. Weitere Pluspunkte: die flüssige Bedienung und der helle Bildschirm, ein Minus gibt's für die mäßige Akkulaufzeit (aktueller Straßenpreis: rund 480 Euro).
Günstige Alternativen: Asus EeePad Transformer
Mit einem Tastatur-Dock verwandelt sich das Transformer im Handumdrehen in ein Netbook. Der Bildschirm hat Top-Niveau, die Akkulaufzeit ist ordentlich. Allerdings versteht das Tablet nicht viele Videoformate (aktueller Straßenpreis: rund 390 Euro).
Mit einem Tastatur-Dock verwandelt sich das Transformer im Handumdrehen in ein Netbook. Der Bildschirm hat Top-Niveau, die Akkulaufzeit ist ordentlich. Allerdings versteht das Tablet nicht viele Videoformate (aktueller Straßenpreis: rund 390 Euro).
Günstige Alternativen: Acer Iconia A500
Dank der vielen Anschlüsse verbinden Sie das Tablet schnell mit PC oder Peripheriegeräten. Bildschirm und Akkulaufzeit sind in Ordnung, viele Videodateien kann das Tablet allerdings nicht abspielen (aktueller Straßenpreis: rund 390 Euro).
Dank der vielen Anschlüsse verbinden Sie das Tablet schnell mit PC oder Peripheriegeräten. Bildschirm und Akkulaufzeit sind in Ordnung, viele Videodateien kann das Tablet allerdings nicht abspielen (aktueller Straßenpreis: rund 390 Euro).
Android-Tablets mit 7-Zoll-Display: Samsung Galaxy Tab P1000
Mit dem 7-Zoll-Tablet können Sie auch telefonieren, es wiegt mit 380 Gramm deutlich weniger als ein 10-Zoll-Tablet. Es besitzt einen hellen Bildschirm und spielt viele Videoformate ab (aktueller Straßenpreis: rund 370 Euro).
Mit dem 7-Zoll-Tablet können Sie auch telefonieren, es wiegt mit 380 Gramm deutlich weniger als ein 10-Zoll-Tablet. Es besitzt einen hellen Bildschirm und spielt viele Videoformate ab (aktueller Straßenpreis: rund 370 Euro).
Android-Tablets mit 7-Zoll-Display: HTC Flyer
Das HTC-Tablet lässt sich auch wegen der Sens-Oberfläche angenehm flüssig bedienen. Per Spezial-Stift schreiben Sie Notizen auf den erfreulich hellen Bildschirm. 3G nutzt das Flyer nur zurDatenübertragung, telefonieren können Sie nicht mit dem Tablet (aktueller Straßenpreis: rund 540 Euro).
Das HTC-Tablet lässt sich auch wegen der Sens-Oberfläche angenehm flüssig bedienen. Per Spezial-Stift schreiben Sie Notizen auf den erfreulich hellen Bildschirm. 3G nutzt das Flyer nur zurDatenübertragung, telefonieren können Sie nicht mit dem Tablet (aktueller Straßenpreis: rund 540 Euro).
Android-Tablets mit 7-Zoll-Display: Acer Iconia A100
Nur 8 GB Speicher besitzt das A100, aber auch einen Kartenleser für eine Speichererweiterung. Mit USB und HDMI findet es leicht Anschluss. Bildschirm und Akkulaufzeit sind aber nur Mittelmaß (aktueller Straßenpreis: rund 300 Euro).
Nur 8 GB Speicher besitzt das A100, aber auch einen Kartenleser für eine Speichererweiterung. Mit USB und HDMI findet es leicht Anschluss. Bildschirm und Akkulaufzeit sind aber nur Mittelmaß (aktueller Straßenpreis: rund 300 Euro).
Die EFF beschwichtigt einerseits Datenschützer. Denn die Verschlüsselung SSL (angezeigt duch "https://" in der Adresszeile) laufe nicht über Amazon-Server. Dadurch profitiert sie zwar nicht von einem Geschwindigkeits-Plus, verrät aber auch keinerlei Daten an Amazon. Der Datenverkehr zwischen Silk und der Cloud soll übrigens immer verschlüsselt sein. Das würde Hackern das Abfangen von Daten im WLAN erschweren.
Amazon versichert, dass sie nur begrenzt Nutzerdaten speichern würden. Darunter fallen die eingegebenen Internetadressen, ein Zeitstempel und ein Schlüssel, welcher den Nutzer identifiziert. Auch speichern sie diese Daten nur für 30 Tage, sagt Amazon. Trotzdem ist das eine lange Zeit für Kritiker. Bedenklich sei vor allem die Speicherung der URLs. Amazon könne bei Auswertung erfahren, welche Person bestimmte Seiten besucht.
Möchte der Benutzer nicht, dass Amazon seine eingegebenen Internetadressen und Suchanfragen speichert, muss er die Cloud-Funktion deaktivieren. Der EFF gefällt nicht, dass diese Funktion grundsätzlich aktiviert ist und manuell abgeschaltet werden muss. Andersherum wäre es für den Datenschutz besser.


