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Datenschützer: Beschwerde gegen Microsoft

27.07.2001 | 13:13 Uhr |

Nachdem erst vor kurzem der US-Senator Charles Schumer eine Verschiebung des Verkaufsstarts von Windows XP forderte, droht nun weiterer Ärger für Microsoft: Die Datenschützer des "Electronic Privacy Information Center" haben bei der "Federal Trade Commission" eine offizielle Beschwerde gegen Microsoft eingereicht.

Nachdem erst vor kurzem der US-Senators Charles Schumer eine Verschiebung des Verkaufsstarts von Windows XP forderte ( wir berichteten , droht nun weiterer Ärger für Microsoft: Die Datenschützer des "Electronic Privacy Information Center" (EPIC) haben bei der "Federal Trade Commission" (FTC) eine offizielle Beschwerde gegen Microsoft eingereicht.

Der Vorwurf: "Unfaire und den Verbraucher täuschende Praktiken." Kern des Problems ist nach Ansicht der Datenschützer der Authentifizierungsdienst "Passport". Internet-Nutzer müssten hier sensible Daten angeben. Der Umgang mit diesen Daten ist jedoch nur unzureichend geregelt. Auch die zentrale Speicherung der Daten durch Microsoft war Anlass für Kritik.

In der Beschwerde an die FTC kritisiert die EPIC außerdem Windows XP, Hailstorm und MSN Hotmail. Unterstützt wird die Beschwerde von gut einem Dutzend Organisationen. Weitere Details können Sie hier nachlesen. Die Beschwerde liegt im PDF-Format vor.

Windows XP doch nicht Ende Oktober? (PC-WELT Online, 25.07.2001)

Microsoft: Klagefront bröckelt (PC-WELT Online, 13.07.2001)

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