1775853

Das neue Googlemail ausprobiert

31.05.2013 | 10:31 Uhr |

Mit "Soziale Netzwerke" und "Werbung" will Google für Ordnung in Gmail sorgen. Das Update kommt für jeden, aber wer die neuen Tabs nicht mag, darf sie deaktivieren.

Um für mehr Übersicht zu sorgen, hat Google seinen Freemailer Googlemail alias Gmail überarbeitet. Der Posteingang erhält bis zu fünf verschiedene Tabs: "Soziale Netzwerke", "Werbung", "Benachrichtigungen", "Foren" und "Allgemein". Welche Tabs genau erscheinen, darf der User entscheiden. Nachrichten lassen sich per Drag-and-Drop zwischen den Tabs verschieben oder automatisch mit Filtern. Wird eine E-Mail mit einem Sternchen gekennzeichnet, taucht sie automatisch im Bereich "Allgemein" auf.

Das Update wird in den nächsten Wochen schrittweise alle User erreichen, sowohl am PC als auch auf dem Smartphone - dort für Android und iOS. Sobald die Schaltfläche "Posteingang konfigurieren" in den Googlemail-Einstellungen (das Zahnradsymbol oben rechts) auftaucht, können Sie zum neuen Postfach wechseln. Haben Sie darauf geklickt, erscheint ein Fenster, in welchem Sie per Häkchen gewünschte Tabs an- und abwählen. Google analysiert Ihre Mails und liefert gleich individuelle Beispiele, welche Ihnen zeigen, was unter welchen Tab fallen würde. Unter "Allgemein" landen so bei uns private E-Mails. Unter Werbung beispielsweise die Mails eines Möbelhauses. Aber dorthin hat sich auch Flickr verirrt, was nicht ganz korrekt ist. Als wir die Mail in den Tab "Benachrichtigungen" verschieben, fragt Google, ob das für alle Mails dieses Absenders gelten soll. Ein Klick auf "Ja" optimiert die Einordnung.

Gratis-Tools von Google zum Download

Alternativ sagen Sie per Filter, in welchen Tab Google bestimmte E-Mails verschieben soll. Klicken Sie dazu auf das Zahnrad und dann auf "Einstellungen". Unter "Filter" klicken Sie auf "Neuen Filter erstellen". Legen Sie nun die Kriterien fest und im nächsten Schritt über "Kategorisieren als:" den gewünschten Tab. Zusätzlich dürfen Sie dort wie gehabt weitere Automatismen einstellen, etwa dass Google diese Mails sofort als gelesen markiert.

Über das Zahnradsymbol können Sie mit und ohne Update weiteren Einfluss auf den Posteingang nehmen. Der "Kompaktheitsgrad" quetscht bei Bedarf mehr E-Mails auf einmal auf den Bildschirm. Wer sich nicht mit dem neuen Googlemail anfreunden kann, wechselt zur Standard-Ansicht von Googlemail. Das geht über die Einstellungen und den Unterpunkt "Posteingang". Dort finden Sie ganz oben ein Drop-Down-Menü. Darunter können Sie alle Tabs deaktivieren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1775853