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Das ändert sich für Auto-Fahrer 2015

28.11.2014 | 11:12 Uhr |

Fahrzeuge online abmelden, Strecken-Radar, mehr Parkplätze und Busspuren für Elektro-Autos und eCall – das ändert sich 2015 für Autofahrer in Zusammenhang mit IT und Internet.

Der ADAC hat zusammengestellt, was sich unter IT-, Internet und Elektro-Gesichtspunkten für Autofahrer im Jahr 2015 ändert

Online-Abmeldung von Fahrzeugen

Wer ab 2015 ein Fahrzeug anmeldet und damit einen neuen Fahrzeugschein erhält, kann sich bei einer künftigen Abmeldung den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle sparen. Durch das Freirubbeln verdeckter Felder auf den Kennzeichen und im Fahrzeugschein werden Codes sichtbar, die ins Internet eingegeben werden und so das Fahrzeug abmelden. Erst ab 2016 ist auch die Wiederzulassung online möglich. Nach wie vor kann man natürlich das Abmelden auch traditionell per Gang auf die Behörde vornehmen.

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Modellversuch Streckenradar

Ab Frühjahr 2015 plant das Bundesland Niedersachsen den ersten bundesweiten Pilotversuch für „Strecken-Radar“ („section control“). Bei diesem Modellprojekt wird das Tempo auf längeren Streckenabschnitten gemessen – im konkreten Fall auf der B6 auf einem drei Kilometer langen Abschnitt. Jedes Fahrzeug wird zu Beginn sowie am Ende der Radarstrecke elektronisch erfasst. Daraus wird die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit errechnet. Bei Tempoverstößen gibt es ein Frontfoto.  

Vorteile für Elektrofahrzeuge und Carsharing

Ab Mitte 2015 sollen Elektrofahrzeuge und Teilnehmer von Carsharing-Projekten Vorteile im Straßenverkehr erhalten. Wer mit einem Elektro-Auto unterwegs ist, soll bevorzugt parken und ausgewiesene Busspuren benutzen dürfen. Für Carsharing-Projekte sind kostenlose Sonderparkplätze geplant.

eCall-Notrufsystem

Im Lauf des Jahres 2015 soll die Verordnung für das automatische Notrufsystem eCall verabschiedet werden. Darin ist als Einführungstermin der 1. Oktober 2017 vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt müssen sukzessive alle in der EU verkauften neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht mit dem automatischen Notrufsystem ausgerüstet werden. eCall löst bei einem schweren Unfall automatisch die europaweit einheitliche Notfallnummer 112 aus und übermittelt den Standort des Fahrzeugs an die nächstliegende Notrufzentrale

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