2082758

Das sind die Neuerungen von Android Wear

28.05.2015 | 21:20 Uhr |

Soeben hat die Google I/O 2015 mit der Keynote in San Francisco begonnen. Wie in den vergangenen Jahren stellt Google auf der Entwicklerkonferenz auch dieses Mal die neuesten hauseigenen Hard- und Software-Innovationen vor. Bereits im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert, mit welchen Neuheiten Google im Bereich Android Wear aufwartet.

In den letzten zwölf Monaten stellten verschiedene Hersteller insgesamt sieben verschiedene Smartwatches vor, die mit dem Android-Wear-Betriebssystem arbeiten. Für die Geräte stehen mittlerweile über 500 Ziffernblätter (sogenannte Watch Faces) zur Verfügung. Insgesamt tummeln sich bereits mehr als 4000 Apps speziell für Android Wear im Google Playstore. Nun hat Google das bisher größte Update für Android Wear vorgestellt, das die Nutzung der smarten Gadgets revolutionieren und sie stark für den Konkurrenzkampf mit der Apple Watch machen soll. Die neuen Funktionen könnten außerdem das Zünglein an der Waage sein, sollte Google sich wirklich dazu entscheiden, die Gadget-Oberfläche Android-Wear in Zukunft für Apple-Geräte verfügbar zu machen.

Fast genau ein Jahr nach Launch von Android Wear integriert Google eine Vielzahl an Neuerungen. Dazu gehören Always-On-Apps, Gestensteuerung und WLAN
Vergrößern Fast genau ein Jahr nach Launch von Android Wear integriert Google eine Vielzahl an Neuerungen. Dazu gehören Always-On-Apps, Gestensteuerung und WLAN

Al ways-On-Apps

Dieses neue Feature macht es möglich, eine benötigte App stetig zu nutzen, ohne dass sich das Display verdunkelt. So müssen Sie nicht länger das Display durch Schüttelbewegungen oder Antippen immer wieder aktivieren. Ob für die Nutzung von Google Maps bei der Navigation zu einem gewünschten Ziel oder dem Gebrauch einer Einkaufszettel-App im Supermarkt: Sie haben die jeweilige App immer vor Augen.

Alle Infos zu den neuen Funktionen von Android M

Optimale Nutzung der Hardware

Mittlerweile sind die neuen Smartwatches mit diversen Funktionen ausgestattet. Darunter GPS, Beschleunigungssensor, Pulsmesser, Mikrofon und Wifi. Google nutzt diese Sensoren, um die Bedienung der Smartwatches in Zukunft zu vereinfachen und intuitiver zu gestalten. So können Sie dank der integrierten Bewegungssensoren durch ein einfaches Drehen des Armgelenks scrollen. Außerdem interpretiert Google Fit die Bewegungsdaten um verschiedene Fitness-Aktivitäten oder Schlaf zu tracken. Dank des integrierten Mikofons lässt sich mit der Shazam-App Musik erkennen und per GPS können Sie Ihr Auto aufspüren, sollten Sie vergessen haben wo es steht.

Android-Smartwatches bekommen immer mehr Sensoren, auf die Android Wear zugreifen kann.
Vergrößern Android-Smartwatches bekommen immer mehr Sensoren, auf die Android Wear zugreifen kann.

Emoticons selber zeichnen

Weniger nützlich, aber dennoch unterhaltsam ist die Möglichkeit, Emoticons auf das Display der Smartwatch zu zeichne. Die Uhr konvertiert die  Zeichnung anschließend in ein richtiges Emoticon. Bei Unklarheiten stehen dann verschiedene zur Auswahl. Dieses Feature dürfte eine direkte Antwort auf den „Emoji-Selector“ der Apple-Watch sein und zeigt die große Bemühung von Google mit der starken Konkurrenz mitzuhalten.


Die neuen Funktionen sind bereits auf einigen Geräten verfügbar, wie beispielsweise der Urban Watch von LG. Für andere Geräte wird das Update in den nächsten Wochen ausgerollt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2082758