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Das Notebook der Zukunft – so sieht es aus

22.07.2004 | 17:22 Uhr |

Schluss mit dem tristen Notebook-Einerlei versprechen die Design-Entwürfe Münchner Studenten.

Aufklappbar wie ein Fächer, zusammenfaltbar wie eine Schriftrolle. So sieht das Notebook der Zukunft aus – wenn es nach den Industriedesign-Studenten der Fachhochschule München geht. In einem von Intel unterstützten Projekt entwarfen 26 Studenten in einem fünfmonatigen Projekt Modelle für die tragbaren Rechner von morgen. Dabei ging es nicht um technische Probleme wie Prozessorleistung, Abwärme und Displaygröße: Aus dem Notebook sollte vielmehr ein Gerät werden, dass (un)auffällig in jede Lebens- und Arbeitssituation passt – vom Kinderzimmer über die Baustelle bis hin zur Chefetage.

Mobil und modular – so sieht die Zukunft aus. Wo sich heute bei einem Notebook höchstens das Display zuklappen lässt, soll der künftige Notebook-Anwender Display und Tastatur auf engsten Raum verstauen können, wenn er nicht damit arbeitet. Auch der flexible Einsatz – das Notebook einmal als Notizblock, einmal als Ledertasche – stand bei den Entwürfen im Vordergrund. Ein Design zeigte zum Beispiel ein Foliendisplay, das gleichzeitig als Tastatur diente. Bei anderen Vorschlägen verschmilzt der Anwender mit dem Gerät – das Display wird am Kopf getragen, der Rechner ist im Gürtel untergebracht.

Fraglich ist allerdings, ob diese Design-Ideen schon bald auf echten Produkte angewendet werden: Komponenten wie faltbare Displays sind im Notebookbereich noch einige Jahre von der Serienreife entfernt. Außerdem müssen sich auch ausgefallene Designs mit technischen Standardkomponenten realisieren lassen – ansonsten sind solche Notebooks einfach unbezahlbar.

Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen die Entwürfe.

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