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Dämpfer für Lindows im Streit mit Microsoft

06.04.2004 | 16:53 Uhr |

Der Linux-Distributor Lindows hat im Streit mit Softwaregigant Microsoft einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der US-Richter John Coughenour entschied, dass Microsoft auf internationaler Ebene mit seinen Klagen gegen den Linux-Distruibutor wegen eventueller Markenrechts-Verletzungen fortfahren darf.

Der Linux-Distributor Lindows hat im Streit mit Softwaregigant Microsoft einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen. Der US-Richter John Coughenour entschied, dass Microsoft auf internationaler Ebene mit seinen Klagen gegen den Linux-Distruibutor wegen eventueller Markenrechts-Verletzungen fortfahren darf.

Das in San Diego beheimatete Lindows hatte den "U.S. District Court for the Western District of Washington" in Seattle aufgefordert, Microsoft daran zu hindern, die Firma außerhalb der USA mit Klagen zu überhäufen. Zudem wollte Lindows das Gericht dazu bewegen, sich einer in einem niederländischen Gericht erfolgten Entscheidung ( wir berichteten ) anzunehmen.

Der US-Richter rechtfertigte seine Entscheidung mit dem Hinweis, dass es keine Gründe gäbe, sich in die Rechtsprechung eines ausländischen Gerichts einzumischen. Er deutete allerdings an, eingreifen zu wollen, wenn ein ausländisches Gericht die verfassungsmäßigen Rechte von Lindows behindern würde.

Lindows heißt in einigen Euro-Ländern jetzt Lin---s (PC-WELT Online, 18.02.2004)

Microsoft fordert Abschaltung von Lindows-Site (PC-WELT Online, 01.10.2003)

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