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Siemens legt Angebot für IBS vor - Frist läuft bis 18. Juni

23.04.2007 | 15:56 Uhr |

Siemens hat wie angekündigt ein freiwilliges Übernahmeangebot für den Softwareanbieter IBS vorgelegt.

Die Aktionäre von IBS haben nun bis zum 18. Juni Zeit, das Angebot in Höhe von 5,00 Euro je Aktie in bar anzunehmen, wie Siemens am Montag in München mitteilte. Siemens strebt eine Mindestannahmequote von 75 Prozent des Grundkapitals an. Die IBS-Großaktionäre hatten bereits zuvor verbindlich zugesagt , das Angebot anzunehmen. Damit hat sich Siemens schon 43 Prozent des Grundkapitals gesichert.

Die in Höhr-Grenzhausen beheimatet IBS bietet unternehmensübergreifende Standardsoftware für das industrielle Qualitäts- und Produktions- sowie Compliance-Management an und soll das Geschäft mit Manufacturing Execution Systems (MES) des Bereichs Automation and Drives (A&D) ergänzen. Das Unternehmen wurde 1982 gegründet und beschäftigt in Europa sowie den USA rund 160 Mitarbeiter. IBS ist im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt gelistet. Seine ist weltweit bei über 3.800 Kunden im Einsatz. (dpa/tc)

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