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Rund ein Viertel der IKT-Importe stammt aus China

16.10.2007 | 11:06 Uhr |

China hat sich für Deutschland zu dem mit Abstand wichtigsten Lieferland von IKT-Gütern entwickelt.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag China 2006 mit einem Anteil von 23,5 Prozent an den deutschen Importen von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) weit vor den Vereinigten Staaten und Japan mit jeweils 10,1 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 hatte Chinas Anteil gerade mal 5,8 Prozent betragen. Aktuell weitere wichtige Lieferländer von IKT-Gütern waren die ostasiatischen Länder Korea (6,2 Prozent), Singapur (3,9 Prozent), Taiwan (3,6 Prozent) sowie Malaysia (3,0 Prozent).

Insgesamt wurden 2006 IKT-Waren im Wert von 90,5 Milliarden Euro importiert, das sind rund 15,1 Prozent mehr als im Jahr 2000. Der zunehmende Bedarf an IKT-Gütern in Deutschland lasse sich auch an den gestiegenen inländischen Produktionszahlen ablesen, so die Bundesstatistiker: Bei Hardware dominierten beispielsweise Laptops mit insgesamt fast 6,6 Millionen Geräten im Jahr 2006 die Produktionsstatistik. Zum Vergleich: Sechs Jahre zuvor waren erst 3,1 Millionen Laptops in Deutschland hergestellt worden.

Ein Gesamtbild der Informationsgesellschaft in Deutschland liefert der Themenband "Entwicklung der Informationsgesellschaft - IKT in Deutschland", der kostenlos über den Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes heruntergeladen werden kann. (dpa/tc)

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