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Kleine Firmen nutzen E-Government nur spärlich

14.05.2007 | 10:22 Uhr |

Etwa ein Drittel der deutschen Unternehmen hat im vergangenen Jahr das Internet zur Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung genutzt.

Bei Einzelpersonen ab zehn Jahren habe die E-Government-Nutzung im ersten Quartal 2006 mit 28 Prozent knapp darunter gelegen, teilte das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Telekommunikationstages (am 17. Mai) mit. Betrachte man nur die aktiven Internet-Nutzer, lägen die Anteil noch höher: 41 Prozent der Firmen sowie 43 Prozent der Bürger mit Internet-Zugang hätten im vergangenen Jahr E-Government-Dienste genutzt.

Bei kleinen und großen Unternehmen gibt es allerdings deutliche Unterschiede: Nur 37 Prozent der Firmen mit weniger als 20 Mitarbeitern nutzten ihren Internet-Anschluss für Dienstleistungen der Öffentliche Hände; bei Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern liegt die Quote mit 63 Prozent deutlich höher..

Vertikal betrachtet ist die E-Government-Nutzung bei Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung mit 92 Prozent am höchsten. Gut angenommen werden elektronische Dienstleistungen der Verwaltungen auch von Energie- und Wasserversorgern (69 Prozent). Auf der anderen Seite zeigt der Einzelhandel mit nur 19 Prozent E-Government-Nutzung kaum Interesse.

Besonders gern laden sich Firmen Formulare herunter (84 Prozent) oder holen Informationen ein (74 Prozent). 71 Prozent schickten laut Statistischem Bundesamt auch ausgefüllte Formulare online zurück; immer 17 Prozent gaben bei elektronischen Ausschreibungen online ein Angebot ab.

Die Bürger riefen von den Internet-Angeboten der Öffentlichen Verwaltung primär Informationen ab (86 Prozent). 54 Prozent luden sich auch Formulare herunter, 29 Prozent schickten diese ausgefüllt auch online zurück. (tc)

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