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Ericsson verpasst trotz Gewinnplus die Erwartungen

20.07.2007 | 08:56 Uhr |

Der schwedische TK-Ausrüster Ericsson hat sein Ergebnis im zweiten Quartal deutlich gesteigert.

Der Gewinn vor Steuern sei um zwölf Prozent auf 9,3 Milliarden schwedische Kronen (umgerechnet 1,01 Milliarden Euro) gewachsen, teilte Ericsson am Freitag in Stockholm mit. Der Umsatz kletterte um 8 Prozent auf 47,6 Milliarden Kronen und der Überschuss von 5,7 Milliarden auf 6,4 Milliarden Kronen.

Trotz des Zuwachses verfehlte das Schwergewicht die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Vorsteuergewinn von 9,83 Milliarden Kronen und einem Umsatz von 48,04 Milliarden Kronen gerechnet hatten.

Ericsson profitiert wie seine Wettbewerber von der zunehmenden Nachfrage nach Telekominfrastruktur, wobei vor allem der Bereich Handy-Netze einen Schub verspürte. Die Umsätze im Bereich Netzwerke seien vom Wachstum der Region Asien-Pazifik angetrieben worden, sagte Vorstandschef Carl-Henric Svanberg. In der Region erzielten vor allem die schnell wachsenden Märkte China und Indien kräftige Zuwächse. In Europa verzeichnete Ericsson allerdings stagnierende Umsätze und in Nordamerika fielen die Erlöse um 18 Prozent.

Svanberg zeigte sich für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich. Die weltweite Nachfrage nach mobiler Infrastruktur werde in diesem Jahr bei rund fünf Prozent liegen, bekräftigte er.

Dieser Artikel stammt von Computerwoche.de.

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