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Computacenter: Licht und Schatten in der Bilanz

10.07.2007 | 13:34 Uhr |

Der IT-Konzern tut sich schwer im Heimatmarkt. Dafür läuft es in Deutschland besser.

Das britische Systemhaus Computacenter hat vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr 2007 veröffentlicht. Ein schwacher Geschäftsverlauf in Großbritannien wurde durch gute Ergebnisse in Frankreich und Deutschland kompensiert. Computacenter bezeichnete die Zahlen aus Großbritannien als "enttäuschend", womit sowohl das Produkt- als auch das Service-Geschäft gemeint waren. Obwohl im zweiten Quartal 2007 eine Erholung im Vergleich zum ersten Quartal zu spüren war, so das Unternehmen, blieb das Ergebnis im britischen Produktgeschäft unter Vorjahresniveau. Der Bereich Services litt unter dem Preisdruck bei Vertragsverlängerungen und unter dem Verlust einiger wichtiger Kontrakte im vergangenen Jahr.

Das deutsche Geschäft zeigte im ersten Halbjahr 2007 das beste Ergebnis seit der Übernahme durch Computacenter Anfang des Jahres 2003. Der IT-Dienstleister erwartet, dass sich diese positive Entwicklung in Deutschland bei den guten Marktbedingungen im gesamten Jahr fortsetzt. In Frankreich sei eine kontinuierliche Verbesserung erkennbar, auch wenn Computacenter dort nach wie vor Verluste einfährt. Unter dem Strich geht das Management davon aus, dass sich der operative Gewinn in den ersten sechs Monaten des Jahres auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird. Computacenter wird sein offizielles Halbjahresergebnis am 11. September veröffentlichen. Die Aktie des Unternehmens gab fünf Prozent nach. (ajf)

Der Artikel stammt von computerwoche.de .

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