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DVD-RW-Standard - noch keine Einigung in Sicht

20.09.2002 | 10:56 Uhr |

Im Ringen der beiden konkurrierenden DVD-Lager um die Etablierung eines Industriestandards für wiederbeschreibbare DVDs scheint es nicht recht vorwärts zu gehen. Branchenbeobachtern zufolge bewegen sich derzeit weder die DVD+RW-Allianz, der unter anderem Hewlett-Packard, Dell und Philips angehören, noch das DVD-Forum, das die Spezifikationen DVD-R, -RW sowie -RAM propagiert, maßgeblich von der Stelle. Letzteres zählt unter anderem Apple, Hitachi, NEC, Pioneer, Samsung und Sharp zu seinen Mitgliedern.

Im Ringen der beiden konkurrierenden DVD-Lager um die Etablierung eines Industriestandards für wiederbeschreibbare DVDs scheint es nicht recht vorwärts zu gehen. Branchenbeobachtern zufolge bewegen sich derzeit weder die DVD+RW-Allianz, der unter anderem Hewlett-Packard (HP), Dell und Philips angehören, noch das DVD-Forum, das die Spezifikationen DVD-R, -RW sowie -RAM propagiert, maßgeblich von der Stelle. Letzteres zählt unter anderem Apple, Hitachi, NEC, Pioneer, Samsung und Sharp zu seinen Mitgliedern.

Einige Hersteller versuchen deshalb, den Standard-Wirrwarr mit neuen Produkten zu umgehen. So hat sich beispielsweise Sony kurzerhand entschlossen, in seinen zwei neuen Kombilaufwerken sowohl DVD+RW- als auch DVD-RW-Medien zu unterstützen ( wir berichteten ).

An einer DVD-RW-Standardisierung soll auch Intel starkes Interesse signalisiert haben. Der Chipriese wird derzeit - in Reminiszenz an seine "Schlichterrolle" bei den ersten DVD-Standard-Kämpfen Ende der neunziger Jahre - als möglicher Vermittler zwischen den beiden konkurrierenden Interessensgruppen gehandelt.

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