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DVD-Player für Linux

25.06.2001 | 11:26 Uhr |

Die von Studierenden einer schwedischen Universität entwickelte DVD-Player-Software Ogle für Linux ist nun in einer ersten Version erhältlich. Neu sind die Unterstützung von DVD-Menüs und die Navigation. Außerdem bringt die Anwendung einen guten MPEG2-Decoder mit MMX und und SUN Solaris mediaLib-Unterstützung mit.

Ogle heißt eine neue DVD-Player-Software für Linux, die an der Chalmers University of Technology im schwedischen Göteborg entwickelt wurde. Nun ist die OpenSource-Software, die DVD-Menüs unterstützt, in einer ersten Version erhältlich.

Filme werden mit Ogle über normales X11- oder XFree86-Xv-Display ausgegeben, unterstützt werden dank libcss sowohl CSS-verschlüsselte als auch CSS-freie DVD-Filme.

Einige Einschränkungen muss man bei der aktuellen Version allerdings noch hinnehmen: Will man eine neue DVD abspielen, muss das Programm neu gestartet werden. Einige grundlegende Video-Kontrollen wie Pause oder Schnell-Vorlauf sind noch nicht implementiert und das PCM sowie DTS-Audio-Format werden nicht unterstützt.

Die aktuellen Pakete sowie ein grafisches Frontend für Ogle bietet die Website der Programmierer zum Download an.

Ogle ist aber nicht die einzige Entwicklung dieser Art. Auch das französische Projekt Videolan hat sich zum Ziel gesetzt, einen freien OpenSource-DVD-Player für Linux und andere Plattformen wie Solaris, FreeBSD, BeOS, GNU/Hurd, MacOS X, QNX und Windows zu entwickeln. Das "Linux Video and DVD Project" - kurz LiVid - sammelt wiederum verschiedene Projekte zu Video und DVD unter seinem Dach und mit Xine gibt es eine weitere freie GPL-lizenzierte Software zum Abspielen von Video- und DVD. Xine ist allerdings erst in der Version 0.5 erhältlich.

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