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DVD-Markt: Boom ist endgültig vorüber

17.08.2007 | 16:44 Uhr |

Der deutsche DVD-Markt konnte im ersten Halbjahr 2007 nur noch ein leichtes Plus verzeichnen.

Im ersten Halbjahr 2007 konnte der deutsche DVD-Markt einen Umsatz von 669 Millionen Euro verbuchen, rund 7 Millionen Euro weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der verkauften DVDs nahm trotzdem zu: Insgesamt gingen 43,3 Millionen Video-Silberlinge über die Theken, rund 600.000 mehr als im vergangenen Jahr. Für die sinkenden Umsätze ist in erster Linie der von durchschnittlich 12,66 Euro auf 12,54 Euro gesunkene Verkaufspreis verantwortlich. Zudem mussten auch die Vermietumsätze in Videotheken ein moderates Minus verzeichnen.

Wie nicht anders zu erwarten weist der Bundesverband Audiovisuelle Medien ( BVV ) erneut auf die „weiter um sich greifende illegale Vervielfältigung" als Umsatzkiller hin. Die erfolgreichsten Filme der ersten sechs Monate des Jahres waren „Casino Royale", gefolgt von „Deutschland, ein Sommermärchen" und „Fluch der Karibik 2". Erstmals wurden auch signifikante Umsätze im HD-Segment verzeichnet: So gingen im ersten Halbjahr 2007 bereits 100.000 HD-DVDs im Wert von drei Millionen Euro über die Ladentheken. In diesem Bereich erwartet die Branche weiteres Wachstum und erhofft sich insbesondere von der IFA und dem Weihnachtsgeschäft zusätzliche Impulse.

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