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DVB-H-Pilotprojekt: Erste Bilanz

22.08.2006 | 14:24 Uhr |

Nach Angaben der Netzbetreiber T-Mobile, O2, Vodafone und E-Plus hat sich das Handy-TV im dreimonatigen Praxistest bewährt.

Seit Ende Mai hatten die vier Netzbetreiber T-Mobile, O2, Vodafone und E-Plus die Städte Berlin, Hamburg, Hannover und München mit einem TV-Programm im Standard DVB-H (Digital Video Broadcasting Handheld) versorgt. Insgesamt standen den Teilnehmern rund 1.000 Prototypen und Vorseriengeräte unterschiedlicher Hersteller zur Verfügung. Nach Angaben der Betreiber lief die Betriebsplattform stabil und die Teilnehmer zeigten sich überzeugt von Bildqualität, Empfang und Programmangebot. Die Zusammenarbeit mit den Programmveranstaltern sei kooperativ verlaufen.

Nun seien Bund und Länder sowie in erster Linie die für die Vergabe der Frequenzen verantwortlichen Landesmedienanstalten gefragt, die Umsetzung des Dienstes und eine Markterschließung zu ermöglichen. Derzeit können TV- und Radioprogramme auf 16 Kanälen gesendet werden. Künftig sollen bis zu 40 Programme via DVB-H ausgestrahlt werden. Die Datenrate wird bei der Übertragung an die Möglichkeiten von Handydisplays und an die verfügbare Akkuleistung angepasst. Die Netzbetreiber demonstrieren DVB-H während der IFA auf dem Stand des Technisch Wissenschaftlichen Forums in Halle 5.3.

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