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DSLR-Objektive

15.06.2007 | 10:50 Uhr |

Welche DSLR-Drehaufsätze taugen was? Digital.World trennt die guten von den schlechten.

Entscheidend für die besseren Abbildungsleistungen der DSLR-Kameras im Vergleich zu kompakten Digicams ist nicht das namengebende DSLR-Suchersystem mit dem zurückklappenden Sucherspiegel, sondern das optische System beziehungsweise dessen Konstruktionsmerkmale. Die Größe des Bildsensors bei DSLR-Kameras, der Durchmesser der Optik und der Abstand derselben vom Sensor (das Auflagemaß) sind eng miteinander verknüpft, wobei gilt, dass große Sensoren und Objektive – wie bei DSLR üblich – im Vorteil sind.

Dieser Zusammenhang begründet sich durch mehrere Faktoren; er gilt fürs Filmen genauso wie für digitale Bildsensoren. In den meisten DSLR-Kameras ist ein relativ großer Sensor verbaut, der aber nur etwa zwei Drittel der Fläche des herkömmlichen Kleinbildformats bietet. Idealerweise sollten die Objektive und Objektivbajonette für DSLR-Kameras eigentlich an die kleineren Sensoren angepasst werden.

Olympus hat das mit dem FourThirds-Standard getan. Allerdings gab es zwei gute Gründe für Canon (EF-Anschluss), Nikon (F-Bajonett) und Minolta (Minolta-Autofokus), dieses nicht zu tun. Erstens möchte wohl jeder Fotograf auch bei DSLR-Kameras seine teuren Analogobjektive weiterhin benutzen können. Und zweitens gibt es bereits jetzt Vollformatsensoren in den Canon-DSLR-Modellen EOS 1Ds und 5D – für alle anderen DSLR-Kamerafamilien steht diese Aussicht im Raum.

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