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DSL: Wenn mit der Abrechnung das böse Erwachen kommt

DSL wird immer beliebter - und günstiger. Das wollen uns zumindest die Werbemaßnahmen der großen Provider glauben machen. Doch wenn Sie nicht aufpassen, wird DSL schnell zum teuren Vergnügen: zum Beispiel bei Arcor.

Frau P. ist Freiberuflerin und arbeitet von zu Hause aus. Das wichtigste Kontaktmedium zu ihren Kunden ist für sie neben dem Telefon das Internet. Nur leider ging mit dem letzten Freund auch der DSL-Anschluss. Weil sie von Computern nur wenig Ahnung hat, wandte sie sich an IT-Berater K. Dieser sollte für Frau P. den Zugang zum Internet wieder herstellen.

Nach einer Bedarfsanalyse empfahl IT-Profi K. Frau P. einen DSL-Anschluss von Arcor . Die Verfügbarkeit war kein Problem - Frau P. wohnt in der Großstadt. Und das Angebot von Arcor war mehr als verlockend: 768 Kilobit Downstream mit einem monatlichen Freivolumen von zwei Gigabyte für 4,95 Euro im Monat. Die Einrichtungsgebühr sollte mit gerade einmal 9,95 Euro zu Buche schlagen. IT-Profi K. versicherte Frau P., dass sie mit ihrem bisherigen Surfverhalten - Emails abholen und hier und da mal ein Download - die zwei Gigabyte niemals überschreiten würde.

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