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DSL-Tarife: Kleingedrucktes unter der Lupe

25.04.2005 | 11:51 Uhr |

Augen auf beim DSL-Kauf! Ja, der Spruch klingt vielleicht abgedroschen. Aber gute Augen braucht man tatsächlich, um DSL-Tarife vergleichen zu können. Im Kleingedruckten tauchen bei so manchem Anbieter überraschende Kosten auf. Auch über die Kündigungsfristen wird der Kunde oft nur in kleinen Lettern informiert, teilweise mit verwirrenden Formulierungen.
Wir haben die Lupe hervorgeholt und uns das Kleingedruckte großer deutscher Internetprovider vorgenommen. Lesen Sie, mit welchen Tricks die Anbieter arbeiten.

Üppige Mahlzeiten sind out, kleine Häppchen "in". Und weil das so ist, dachten sich Web.de und Freenet offenbar, dass sie potentiellen Neukunden nicht mit einem riesigen Arrangement an Fußnoten den Appetit verderben sollten.

Bei beiden Anbietern sieht es auf den ersten Blick so aus, als gäbe es nur vier Zeilen Kleingedrucktes am Ende der Seite. "Da kann ja nicht viel schlimmes drin stehen", wird sich manch ein Interessent denken. Erst auf den zweiten Blick erkennt man den abgesetzten Link darunter "… weitere rechtliche Hinweise, Bedingungen und Tarifinformationen". Wer drauf klickt, wird förmlich erschlagen von grauem, kleingedruckten Buchstabenbrei.

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