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DSL-Komplettpakete: Bevorzugt T-Com T-Online?

04.02.2005 | 15:02 Uhr |

Wie es aussieht, muss sich T-Online nicht mit den gleichen Resale-Problemen herumschlagen wie die Mitbewerber.

T-Online wird vermutlich wesentlich weniger Startprobleme bei seinen DSL-Komplettpaketen haben, als die anderen DSL-Resale-Partner der T-Com.

Seit 1. Februar setzt T-Online auf den DSL-Direktvertrieb. Wie auch bei den DSL-Komplettpaketen von 1&1, GMX und Freenet.de erhält der Kunde dabei DSL-Anschluss und Tarif aus einer Hand, unter einem Namen und über eine Rechnung.

Fehlerbehaftete Schnittstelle der T-Com

1&1 und Co. müssen sich dabei derzeit mit den Tücken der Software-Schnittstelle herumärgern, die ihnen die T-Com für die Beantragung der DSL-Anschlüsse zur Verfügung stellt. Dabei kommt es immer wieder vor, dass Anträge mit kryptischen oder unzutreffenden Fehlermeldungen enden und erst nach einigen Tagen erneut gestellt werden können. Die Folge: Manche Kunden der Resale-Partner warten wochenlang auf ihren DSL-Anschluss (siehe auch diese News) . Der T-Com sind die Probleme bekannt, sie arbeitet nach eigenen Angaben "mit Hochdruck" an der Behebung.

T-Online bekommt Extrawurst

Uns hat interessiert, ob T-Online bei seinen DSL-Komplettpaketen ebenfalls die fehlerbehaftete Schnittstelle nutzen muss. "Nein", erfahren wir von der T-Com-Pressestelle. Für T-Online stehe ein anderer Bearbeitungsweg für die DSL-Beauftragung zur Verfügung. Denn man wolle die problematische Schnittstelle nicht noch zusätzlich belasten. Erst wenn sie problemlos funktioniert, wird auch T-Online sie nutzen.

Glück oder gezielte Bevorzugung?

Offen bleibt die Frage, ob T-Online einfach nur einen besseren Zeitpunkt für den Start der DSL-Direktvermarktung erwischt hat, oder ob der Provider gezielt von seiner Muttergesellschaft bevorzugt wird.

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