DSL-Alternative

Internetzugang über UMTS-Netze

Freitag den 04.07.2008 um 13:12 Uhr

von Christian Löbering

Mit dem Multichannel-VPN-Router lassen sich Unternehmensstandorte per UMTS vernetzen.
In Gebieten ohne DSL-Anschlussmöglichkeit kann der Router von Viprinet bis zu sechs UMTS-Zugänge anzapfen und Unternehmen so einen breitbandigen Internetanschluss bereitstellen. Dabei kann das Gerät auf beliebige Anbieter zurückgreifen und diese kombinieren. So minimiert der Router das Risiko eines Gesamtausfalles, denn statistisch betrachtet ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Ausfälle bei mehreren Anbietern gleichzeitig auftreten. Die Bandbreiten aller angeschlossenen Leitungen stehen zudem gebündelt zur Verfügung, so dass die WAN-Anbindung stark beschleunigt wird.

Die Ausfallwahrscheinlichkeit eines einzelnen UMTS-Zugangs ist aufgrund der häufigeren Ausfälle in Mobilfunknetzen entsprechend größer als im Festnetz und daher für Unternehmen kaum akzeptabel. Auch hier soll die Risikoverteilung durch Kombination mehrerer Netze, wie Viprinet sie ermöglicht, greifen: Dass z.B. die Netze von T-Mobile, Vodafone und E-Plus gleichzeitig ausfallen, ist vergleichsweise unwahrscheinlich.

In erster Linie sieht der Hersteller den Nutzen des UMTS-Moduls bei der Vernetzung von Standorten, an denen kabelgebundene Zugänge kaum verfügbar sind. Aber auch für einen mobilen Einsatz kann UMTS-Bündelung interessant sein. Ob auf Messen oder für Videostreaming – durch Kombination verschiedener UMTS-Netze können Anwender auch bei wechselnden Standorten jeweils die vor Ort empfangbaren Netze gebündelt nutzen. (dsc)

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Freitag den 04.07.2008 um 13:12 Uhr

von Christian Löbering

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