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DS Browser filtert jugendgefährdende Internetseiten heraus

15.10.2006 | 15:11 Uhr |

Die beliebte tragbare Videospielkonsole Nintendo DS schützt den Nachwuchs beim Surfen im Internet. Dank einer Sicherheitstechnologie von Astaro werden jugendgefährdende Internetseiten herausgefiltert.

Der Spezialist für Netzwerksicherheit Astaro stattet den Browser des Nintendo DS und DS Lite mit einer Filtertechnologie aus, die jugendgefährdende Seiten blockiert. Dank einer Zusatzsoftware ist es seit Anfang Oktober möglich, mit dem Handheld über eine kabellose Verbindung im Internet zu surfen. Astaro Parental Control soll nun als kostenloser Service für den notwendigen Kinder- und Jugendschutz sorgen und blockiert automatisch pornographische oder gewaltverherrlichende Internetseiten. Das System der Karlsruher Hightechunternehmens wird erstmals auf der „Systems 2006“ in München vorgestellt.

In Zusammenarbeit mit Nintendo bietet Astaro damit die Technologie für einen kindgerechten Internetzugang und stellt Familien quasi ein „Kindermädchen" gratis zur Seite. Der per WLAN-Karte ermöglichte Internetzugang des Nintendo DS, der vor knapp einem Jahr als Nintendo Wi-Fi-Connection Service gestartet wurde, zählt mittlerweile weltweit schon 1,7 Millionen Nutzer. Dank der integrierten Sicherheitssoftware können Eltern den Browser einerseits per Passwort sperren und andererseits mit Astaro Parental Control verhindern, dass ihre Kinder pornographische, gewaltverherrlichende oder politisch extremistische Webseiten besuchen.

Das Programm blockiert dabei Anfragen auf unerwünschte Webseiten und unterscheidet insgesamt 17 Kategorien, die von Pornographie und Erotik bis zu Drogen und Extremismus reichen. Der Datenbestand von 60 Millionen kategorisierten Webseiten soll einen umfangreichen Schutz ermöglichen. Damit stellt Astaro die weltweit größte und aktuellste URL-Datenbank für kommerzielle Filtersysteme. Sollten die Kinder auf eine bisher nicht eingeordnete Webseite zugreifen, überprüft das Rechenzentrum die angeforderte Webseite auf ihre Unbedenklichkeit und ordnet sie innerhalb von 48 Stunden der passenden Kategorie zu. So soll der Webfilter auf dem aktuellsten Stand gehalten werden und auch auf unbekannten oder neuen Internetseiten greifen.

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