DRM: Diese Technik steckt dahinter

Donnerstag den 11.05.2006 um 13:21 Uhr

von Daniel Behrens

DRM besteht aus zwei Komponenten: der eigentlichen Audiodatei in verschlüsselter Form und der Lizenz. Die Lizenz wird beim Kauf überspielt und enthält den Schlüssel, der den Titel temporär fürs Abspielen oder Brennen freischaltet. Damit das funktioniert, muss die Abspiel-Software das jeweilige DRM-Verfahren unterstützen. Die meisten Online-Musikläden setzen auf Microsoft-DRM, das der Windows Media Player unterstützt. Der Player sorgt dafür, dass die Vorgaben in der Lizenz eingehalten werden, indem er die Anzahl der Brenn- und Kopiervorgänge für den Titel zählt. Ist das Limit überschritten, verweigert er weitere Kopien.

Wenn Sie bei einem Download-Shop einen Titel zum Kauf auswählen, zeigt Ihnen der Dienst an, wie oft sie den Song brennen und auf DRM-konforme Player übertragen dürfen. Häufig gilt: zehnmal brennen und zehn bis 25-mal übertragen. Die meisten Musikshops im Internet setzen DRM-Verfahren ein.

Donnerstag den 11.05.2006 um 13:21 Uhr

von Daniel Behrens

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
73400