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DRAM-Preise kennen nur einen Weg: nach oben

15.01.2002 | 11:39 Uhr |

Der letzte Sommer und Herbst waren Schnäppchenzeit für Bastler: Die Preise für Arbeitsspeicher waren in den Keller gesunken, das Aufrüsten machte richtig Spaß. Doch mittlerweile hat sich der Wind gedreht, die Preise für Speicher kennen nur noch den Weg nach oben. Auf den Weltmärkten müssen Käufer mittlerweile das Dreifache für DRAM hinblättern als noch vor zwei Monaten.

Der letzte Sommer und Herbst waren Schnäppchenzeit für Bastler: Die Preise für Arbeitsspeicher waren in den Keller gesunken, das Aufrüsten machte richtig Spaß. Doch mittlerweile hat sich der Wind gedreht, die Preise für Speicher kennen nur noch den Weg nach oben. Auf den Weltmärkten müssen Käufer mittlerweile das Dreifache für DRAM hinblättern als noch vor zwei Monaten.

Der Preisanstieg auf dem Weltmarkt setzte im November ein, in den ersten Tagen des neuen Jahres machten die Preise für Speicher dann richtige Sprünge. Dies werden auch die Endverbraucher bald durch deutlich erhöhte Retailpreise zu spüren bekommen.

Viele Windows-Nutzer trifft der Preisanstieg doppelt. Haben sie sich nämlich zum Update auf Windows XP entschlossen und die dafür nötigen Ausgaben verdaut, ist eine Speicheraufrüstung fast unumgänglich. Und diese schlägt jetzt wieder richtig zu Buche.

In Akihabara, dem Elektronik-Viertel von Tokio, sind die Preise für Speicher-Bausteine mittlerweile derart stark gestiegen, dass einige Händler in ihren Läden Rechtfertigungsschreiben aushängen.

Einer der Hauptgründe für den Preisanstieg ist Analysten zufolge die erwartete Fusion von Micron, dem zweitgrößten DRAM-Hersteller, mit Hynix, einem großen südkoreanischen Chiphersteller (PC-WELT berichtete).

Allerdings sind nicht für alle Speicherarten die Preise gestiegen. Rambus-RAM wurde sogar billiger.

Die Speicherpreise steigen.

Preissteigerungen bei DDR-SDRAM vor dem Ende? (PC-WELT Online, 03.12.2001)

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