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DHS2 Media Center von Alienware

25.05.2005 | 11:28 Uhr |

Alienware, Spezialist für High-End-PC-Systeme, möchte es sich mit dem DHS2 Media Center im Wohnzimmer gemütlich machen. Das Gerät ist in etwa so groß wie ein Videorekorder.

Konvergenz - der PC und Unterhaltungselektronik wachsen zusammen. Das hört man schon seit Jahren, wirklich getan hat sich bislang allerdings nicht. Einzig Media-Center-PCs vereinen PC-Technik mit Funktionen wie DVD-Player/Rekorder und ähnlichem, haben sich aber noch nicht richtig durchsetzen können. Alienware startet nun mit dem DHS2 Media Center einen neuen Angriff auf das Wohnzimmer. Das Gerät kann sowohl DVDs als auch CDs abspielen und beschreiben, als digitaler Videorekorder, Radio- und MP3-Player genutzt werden oder Slideshows Ihrer digitalen Bilder am Fernseher anzeigen.

Im Inneren arbeitet ein Pentium-520-Prozessor (HT), dem 512 MB DDR-RAM zur Seite stehen. Beim Betriebssystem handelt es sich um die Windows XP Media Center Edition 2005 von Microsoft. Daten können auf der 80 GB großen Festplatte abgelegt werden. Für die Grafik ist eine ATI Radeon X300 mit 128 MB DDR-RAM zuständig. Die Soundkarte "Intel High Definition" liefert 5.1-Sound. Mit dabei sind eine kabellose Maus und Tastatur sowie eine Fernbedienung. Wireless LAN ist bereits integriert. Per USB lassen sich MP3-Player mit dem DHS2 synchronisieren.

Der Speicher des Systems lässt sich laut Alienware auf bis zu 4 GB und die Festplatte auf bis zu 250 GB erweitern. Das Gerät und einen Konfigurator finden Sie hier .

Folgende Anschlüsse stehen zur Verfügung: DVI, (2) S-Video, VGA, (2) Composite Video, SVGA/RGB, S-Video-Ausgang, DVI-Display-Ausgang, (2) IR-Steuerung, FireWire/1394, Modem, Fast Ethernet, (2) USB 2.0, Digitaler Toslink-Audio-Ausgang (optisch), Digitaler Audio-Ausgang (koaxial), 5.1/7.1 Surround-Sound-Analogausgang.

Das silberne Gerät misst 43 x 10 x 39,5 cm (BxHxT) und kostet in der Grundausstattung 1600,80 Euro zuzüglich Lieferung. Und wo wir gerade beim Thema Versandkosten sind, diese sind bei Alienware gelinde gesagt unverschämt. Denn für "Versand & Bearbeitung" verlangt das Unternehmen sage und schreibe 160 Euro . Damit wird dieses Gerät mal eben um zehn Prozent teurer.

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