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DFI schließt Allianz mit ATI

17.08.2001 | 12:32 Uhr |

Der Mainboard-Hersteller DFI kehrt wieder auf den Grafikkarten-Markt zurück. Die Taiwanesen haben mit ATI eine Allianz vereinbart. Schon im August wird DFI zwei Grafikkarten mit dem Radeon-Chipsatz veröffentlichen.

Der Mainboard-Hersteller DFI kehrt wieder auf den Grafikkarten-Markt zurück. Die Taiwanesen haben mit ATI eine Allianz vereinbart. Schon im August wird DFI zwei Grafikkarten mit dem Radeon-Chipsatz veröffentlichen.

Zu den Gründen für diesen Schritt verweist DFI in der offiziellen Verlautbarung auf den Pentium-4-Prozessor von Intel. Dieser werde sich noch in diesem Jahr zu einem Mainstream-Produkt mausern und so die Nachfrage nach leistungsstarken Grafikkarten erhöhen.

DFI wird die zwei Grafikkarten unter dem Namen "DFI Radeon 10" und "DFI Radeon 15" anbieten.

Die "DFI Radeon 10" wird mit 32 Megabyte SD-RAM bestückt sein. Als Grafikchip verrichtet der Radeon VE seine Dienste, der mit 166 Megahertz getaktet wird.

In der "DFI Radeon 15" wird ebenfalls ein Radeon-VE-Chip eingesetzt. Allerdings ist die Grafikkarte mit 32 Megabyte DDR-RAM ausgestattet und der Grafikchip wird mit 183 Megahertz getaktet. Damit soll laut DFI eine Speicherbandbreite von 2,9 Gigabyte pro Sekunde erreicht werden.

Beide Grafikkarten unterstützen die Multimedia-Schnittstelle Direct X 8.0, verfügen über einen TV-Ausgang sowie eine Dual-Display-Funktion. Mittels eines DVI-Ausgangs können TFT-Bildschirme direkt angeschlossen werden.

Ab September werden die Grafikkarten auch in Deutschland erhältlich sein. Die Preise stehen derzeit aber noch nicht fest.

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