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Asien setzt voll auf Wimax

04.12.2007 | 11:40 Uhr |

Dominierten die Europäer und Amerikaner bislang die Entwicklung von Mobilfunkstandards wie GSM oder UMTS, so wollen die Asiaten jetzt bei Wimax ganz vorne mitspielen.

Noch ist es unklar, ob sich Wimax wirklich auf breiter Front durchsetzen wird – in Europa fristet die Technik ihr Dasein meist noch in Testnetzen – da setzen die Asiaten voll auf das neue Übertragungsverfahren. Taiwan investiert Zeitungsberichten zufolge in den nächsten zwei Jahren über 660 Millionen Dollar in Wimax, Südkorea baut in Seoul die ersten Wimax-Hotspots auf und Japan vergibt entsprechende Lizenzen.

Das Ziel hinter den asiatischen Aktivitäten ist klar: Unternehmen wie D-Link, Zyxel, NEC, Samsung oder Fujitsu wollen bei der Prägung der Wimax-Standards aktiv mitmischen und nicht mehr wie bei den bisherigen 3G-Standards hinterher schwimmen. Geht die Wette auf, haben die Unternehmen ihren Fuß in einem der Wachstumsmärkte der nächsten Jahre: Marktforscher gehen davon aus, dass weltweit bis 2012 bis zu 75 Milliarden Dollar in Wimax-Netze investiert werden. (hi)

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