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Kubanische Internet-Zensur ausgetrickst

07.03.2008 | 14:51 Uhr |

Austricksen konnten einige junge Cyber-Rebellen die staatliche Internet-Zensur in Kuba. Sie haben heimlich Videos gefilmt und diese mit mobilen Speichermedien von Mensch zu Mensch weitergegeben.

In einem Fall haben Studenten demnach eine Auseinandersetzung mit Ricardo Alarcon, dem Präsidenten der Nationalversammlung der Poder Popular, mitgeschnitten. Während der Unterhaltung haben sie ihm einige unbequeme Fragen gestellt, darunter die, weshalb sie nicht ins Ausland reisen oder Suchmaschinen wie Google benutzen dürfen.

In der kubanischen Hauptstadt haben sich die Nachrichten per Flash-Drive und USB-Sticks wie ein Lauffeuer verbreitet. Nicht nur Online-Inhalte unterliegen in Kuba einer strengen Zensur. Auch die Meinungs- und Nachrichtenfreiheit sind stark beschnitten.

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