05.08.2011, 19:01

Denise Bergert

Cyber-Krieg

US-Verteidigungsministerium heuert Hacker an

©blackhat.com

Das Verteidigungsministerium der USA setzt im Kampf gegen Cyber-Kriminelle und Hacker auf Hilfe aus der Szene.
Die US-Regierung sieht sich immer häufiger Hacker-Angriffen gegenüber. Neben Hacktivisten wie Anonymous hat es beispielsweise auch die chinesische Regierung auf wirtschaftlich sowie politisch empfindliche Daten abgesehen. Das Verteidigungsministerium will im Kampf gegen die Cyber-Angreifer in Zukunft auf Hilfe aus der Szene zurückgreifen.

Der ehemalige Hacker Peiter Zatko kündigte dafür im Rahmen der Black Hat Conference in Las Vegas ein entsprechendes Förderprogramm an. Mit der Aktion „Cyber Fast Track“ soll die Lücke zwischen der Regierung und der Hacker-Community geschlossen werden. Hacker oder Hacktivisten, die beschließen auf die Seite des Gesetzes zu wechseln, sollen dabei eine finanzielle Entschädigung erhalten.
Neben dem Verteidigungsministerium scheinen es auch andere Einrichtungen auf die versierten, ehemaligen Feindbilder abgesehen zu haben. So ist beispielsweise auch das FBI mit einem Stand auf der Konferenz vertreten und versucht, die talentierten Nachwuchs-Hacker für einen Regierungseinsatz zu begeistern.
So friedlich wie 2011 ging es auf der Black Hat Conference in den vergangenen Jahren nicht immer zu. Oft versuchten Regierungsvertreter die Veranstaltung zu stören und die Teilnehmer daran zu hindern, ihre Tricks weiterzugeben. Angesichts der zunehmenden Cyber-Angriffe scheinen sich die verfeindeten Seiten nun jedoch allmählich auszusöhnen.
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