1773448

Curiosity beendet - Molyneux kürt Gewinner zum Gott

27.05.2013 | 09:23 Uhr |

Das Rätsel-Spiel-Experiment Curiosity ist beendet worden, nachdem die Spieler das letzte Stück des Würfels entfernt haben. Der Gewinner erfuhr nicht nur als Erster, welches Geheimnis im Würfel steckte, sondern wurde auch zum (digitalen) Gott in einem geplanten Spiel ernannt.

Im November 2012 war das Rätsel-Spiel Curiosity - what´s inside the cub e zunächst für iOS und später auch für Android erschienen. Entwickler-Legende Peter Molyneux (Populous, Syndicate, Dungeon Keeper, Black & White, Fable) und seine Spieleschmiede 22Cans hatte die Teilnehmer des Experiments dazu aufgefordert, in Curiosity gemeinsam einen riesigen, schwarzen Würfel zu zerstören. Das große Ziel bei Curiosity war es, das Geheimnis tief im Zentrum des Würfels zu lüften.

Nach knapp sieben Monaten und 25 Milliarden beseitigten Würfel-Teilen wurde nun das letzte Stück des Würfels zerstört und der Spieler Bryan Henderson gewann das Spiel und durfte auch als Erster einen Blick in das Innere des Würfels werfen. Das Geheimnis im Zentrum des Würfels präsentierte sich in Form des folgenden Videos , in dem Peter Molyneux zu dem Spieler spricht:

Im Video enthüllt Molyneux, dass der Gewinner Henderson eine wichtige Rolle im aktuell unter der Leitung von Molyneux bei 22Cans in der Entwicklung befindlichen Götter-Simulation Godus übernehmen wird. Der Gewinner wird in dem Spiel nämlich die Rolle des Gottes aller Spieler übernehmen und somit die Regeln innerhalb des Spiels - gemeinsam mit den Entwicklern - festlegen dürfen. Außerdem wird Bryan Henderson an allen Einnahmen beteiligt, die mit Godus erzielt werden. "Sie werden entscheiden, wie die Spieler dieses Spiel spielen", sagt Molyneux dem Gewinner im Video und fügt hinzu: "Sie werden in dem Spiel berühmt, wohlhabend und mächtig sein."

Im Video erläutert Molyneux außerdem, dass ihm die Idee, einen Menschen zu einem Gott in einem Spiel über alle anderen Spieler zu machen, bereits vor Jahren gekommen sei. Nachdem nun jeder mit jedem vernetzt sei, könne diese Idee nun auch realisiert werden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1773448