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Crytek will Free-to-Play-Markt dominieren

12.02.2013 | 05:58 Uhr |

Der in Deutschland ansässige Entwickler Crytek will nicht nur in das Geschäft mit kostenlosen Spielen einsteigen, sondern gleich die Führungsrolle einnehmen.

Der Markt mit kostenlosen Spielen, die über Werbung oder den zusätzlichen Kauf von Gegenständen finanziert werden, wächst immer weiter. Der aus Frankfurt stammende Entwickler Crytek ( Far Cry , Crysis ) geht daher davon aus, dass künftige Spiele aus der eigenen Produktion nicht mehr im Einzelhandel angeboten werden könnten. Vielmehr wolle Crytek mit seiner Gface-Plattform der Marktführer im Geschäft mit so genannten Hardcore-Free-to-Play-Titeln werden.

Schon vor fünf oder sechs Jahren hätte Crytek nach Aussagen von Firmenchef Cevat Yerli die Entscheidung getroffen, qualitativ hochwertige Spiele kostenlos anbieten zu wollen. Aus dieser Überzeugung sei Gface sowie der kommende Gratis-Shooter Warface entstanden. In Zukunft werde es viele weitere Free-to-Play-Titel von Crytek geben, auch auf Konsolen.

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Yerli rechnet in den kommenden zwei bis drei Jahren außerdem damit, dass kostenlose Spiele in Sachen Qualität mit Titeln gleichziehen können, die auch im Einzelhandel angeboten werden. Auf AAA-Spiele wie Crysis werde man jedoch nicht komplett verzichten. Zudem müsse erst beobachtete werden, wie hoch die Akzeptanz der Spieler für neue Finanzierungskonzepte ausfällt.

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