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Crytek-Entwickler gehen nicht mehr zur Arbeit

04.07.2014 | 10:41 Uhr |

Über 100 Entwickler des Crytek-Entwicklerstudios in Großbritannien sind offenbar in den Streik getreten und gehen nicht mehr zur Arbeit.

Ende Juni war bekannt geworden, dass die deutsche Spiele-Entwicklerschmiede Crytek kurz vor der Pleite gestanden haben soll. In Großbritannien sollen nun über 100 Crytek-Entwickler aus Protest über nicht gezahlte Gehälter in den Ausstand getreten sein. Das berichtet Kotaku und nennt als Quelle Personen, die mit der Situation vertraut seien.

Crytek UK entwickelt das Spiel Homefront: The Revolution. Die Entwicklung sei aber aktuell gestoppt, nachdem die Entwickler derzeit nicht mehr zur Arbeit gehen. Unklar sei auch, wie viele von den über 100 Entwicklern überhaupt noch zu Crytek UK zurück wollen. Laut Kotaku gäbe es auch das Gerücht, dass der Publisher Deep Silver das Entwicklerstudio übernehmen könnte, um dann die Fertigstellung des Spiels zu finanzieren. Weder Crytek noch Deep Silver haben sich bisher offiziell geäußert.

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